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Red Eye |
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08.09.2005: |
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| Genre: | Thriller |
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| Regie: | Wes Craven | |||||||||||
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| Inhalt: |
Lisa (Rachel McAdams) ist auf der Rückkehr von der Beerdigung ihrer Großmutter. Ihr Flug nach Miami hat Verspätung. Während in dem Hotel, in dem Lisa Geschäftführerin ist, ihre Vertretung Cynthia (Jayma Mays) verzweifelt versucht, alles für den wichtigsten Gast des Hauses, den Politiker Charles Keefe (Jack Scalia) vorzubereiten, muss Lisa ihre Zeit am Flughafen vertrödeln. Dabei lernt sie den überaus charmanten Jackson (Cillian Murphy) kennen, der ihr an der Bar einen Cocktail ausgibt. Als Lisa nach dem Borden feststellt, dass Jackson auch während des Flugs ihr Sitznachbar ist, vermutet sie zunächst noch nichts Böses. Doch kaum ist die Maschine in der Luft, geht der Psycho-Terror los. Lisa muss plötzlich über Leben und Tod entscheiden: Jackson will sie zwingen, mit einem Anruf für Keefes Tod zu sorgen – ansonsten lässt er ihren Dad (Brian Cox) ermorden... Zu Lisas Glück erschweren heftige Turbolenzen während des Flugs Jacksons Vorhaben, so dass ihr ein wenig Zeit bleibt, nach einem Ausweg aus dieser schwierigen Situation zu suchen. |
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| Kritik: |
Es ist kein Zufall, dass der Regisseur dieses Streifens Wes Craven heißt und Rachel McAdams nicht nur ähnlich aussieht sondern auch ähnliche Charaktereigenschaften hat wie Sidney Prescott (Neve Campbell) aus "Scream". Trotzdem dauert es bis zum Ende des Films, bis der Craven-Klassiker, die Flucht der Jungfrau vor dem Mörder durch das Haus und die Treppe hoch in den ersten Stock, stattfindet.
Noch ein Wort zur Synchronisation. Man merkt ganz klar, dass die Dialog-Autoren schon mal geflogen sind, auch wenn es einige Zeit her sein muss. Ein solcher Film, der in mehr als einem Drittel davon lebt, dass die Flugzeugatmosphäre authentisch wirkt, hätte bei den Flugzeugdurchsagen anstelle der wörtlichen Übersetzungen die in Deutschland üblichen Formulierungen verdient gehabt.
Wes Craven war noch nie für Längen bekannt. Selbst in „Music of the Heart“, seinem bislang einzigen Erfolg außerhalb des Horrorthriller-Genres, konzentrierte er sich auf die wirklich notwendigen Szenen. So ist es auch hier: Am Anfang kann man sich angesichts des Wortgeplänkels zwischen Lisa und Jackson an der Bar zwar noch fragen, warum diese Szene so lang ist. Später jedoch erhält jeder Augenblick eine Bedeutung. Manchmal spielt Craven perfekt mit den Emotionen des Zuschauers. Wes-Craven-Fans kommen auf ihre Kosten. Dieser Thriller ist völlig splatterfrei, besitzt aber hohen Unterhaltungswert und ein gutes Spannungsniveau. Nicht perfekt, aber sehenswert. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Red Eye | |||||||||||
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