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House of Flying Daggers |
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06.01.2005: |
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| Genre: | Martial-Arts-Liebesfilm |
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| Regie: | Zhang Yimou | |||||||||||
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| Inhalt: |
Die blinde Tänzerin Mei (Zhang Ziyi) arbeitet in einem Luxusbordell, doch in ihr steckt mehr, als nur die blinde Tänzerin. Mei gehört zu der Untergrundgruppe „House of Flying Daggers“, die im Jahr 859 versuchen, das marode System der Tang-Dynastie zu untergraben. Andernorts erhalten die Polizisten Leo (Andy Lau Tak Wah) und Jin (Takeshi Kaneshiro) den Auftrag, die neuen Anführer der Untergrundgruppe zu identifizieren und festzunehmen. Und das in nur zehn Tagen! Auch die blinde Tänzerin Mei gehört zu den Verdächtigen. Jin soll also in das Luxusbordell, um Mei ausfindig zu machen. Er versucht, sie zu verführen und provoziert in einem Handgemenge ihre Festnahme. Später soll Jin sie aus dem Gefängnis befreien und so ihr Vertrauen gewinnen. Doch nach einer langen Flucht durch die Wälder passiert, was niemand vorhersehen konnte: Der Polizist und die Rebellin verlieben sich. |
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| Kritik: |
Kultregisseur Zhang Yimou liefert mit seinem neuen Film, wie erwartet, wieder ein wahres Bildfeuerwerk ab. Manchem Zuschauer bleibt zwischendurch schon mal der Atem stocken beim Anblick der wundervoll arrangierten Bilder. Manchmal gewinnt man den Eindruckm er hätte einen Pinsel benutzt und keine Kamera. Und bei Zhang Yimou sind es nicht nur die Kampfszenen, sondern auch und vor allem die Hintergründe eines Schauplatzes. In einer Szene beginnt ein Schneesturm, in einer anderen ist alles grün, weil der Kampf in einem Bambuswald stattfindet. Was bei Zhang Yimou natürlich auch nie fehlen darf, sind schöne Menschen. Mit Zhang Ziyi konnte er erneut eine internationale Leinwandgröße gewinnen. Der junge Star spielte bereits in „Hero“ mit und war auch bei „Tiger and Dragon“ mit von der Partie. Ihren Erfolg begründete sie übrigens mit „Heimweg“, ebenfalls einem Film von Zhang Yimou. Natürlich ist „Tiger and Dragon“ nicht von Zhang Yimou, sondern vom Taiwan-Chinesen Ang Lee, doch Zhang arbeitet hier mit den Regisseuren des herausragenden Martial-Arts-Werkes zusammen. Leider bekommt seinem neuen Film das nicht durchweg, manchmal wären weniger Special-Effects mehr gewesen und man vermisst bisweilen die verträumte, ruhige Kamera, die Zhang sonst schon hatte. Dennoch ist „House of Flying Daggers“ ein wundervoller Liebesfilm mit Kampf- und Tanzeinlagen, der zum Träumen einlädt.Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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