Jessica Shepard (Ashley Judd) ist neu bei der Mordkommission: Gleich bei ihrem ersten Fall deutet plötzlich alles darauf hin, dass sie selbst die Mörderin ist...
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- [Synchronsprecher]
Jessica Shepard (Ashley Judd) war eine erfolgreiche Streifenpolizistin. Nun hat sie, dank der Mithilfe ihres Ziehvaters Polizeipräsident Mills (Samuel L. Jackson), die Möglichkeit, ihr können auch in der Mordkommission unter Beweis zu stellen. Für ihren ersten Fall bekommt sie den erfahrenen Mike Delmarco (Andy Garcia) an die Seite gestellt. Es dauert auch nicht lange, bis Shepard zu ihrem ersten Fall gerufen wird. Noch ganz beduselt vom vielen Wein am Vorabend untersucht sie mit Delmarco eine Leiche. Was ihr sofort merkwürdig erscheint, ist die Tatsache, dass sie das Opfer nicht nur kennt, sondern sogar vor einiger Zeit ein One-Night-Stand mit ihm hatte.
Obwohl die Umstände alles andere als optimal sind, darf Shepard in dem Fall weiterermitteln. Als sie auch in der folgenden Nacht wieder ihren Wein nicht gut verträgt und am nächsten morgen wieder eine Leiche auftaucht, mit der Shepard nur Tage zuvor geschlafen hat, beginnt die Sache merkwürdig zu werden. Auch Jessicas Psychater (David Strathairn) bohrt begierig in der gewalttätigen Vergangenheit von Jessicas Familie. Mehr und mehr beginnt auch Jessica damit, sich selbst zu verdächtigen...
Kritik:
San Francisco im Nebel, Wasserleichen, unromantische Polizeiarbeit... Philip Kaufman legt sehr viel Wert darauf, mit seinem Film die im Buch von Sarah Thorp beschriebene Atmosphäre nachzubilden. Überhaupt scheint der Regisseur an einigen Stellen mit Andeutungen und falschen Hinweisen geschickt mit dem Zuschauer zu spielen. An anderer Stelle bleibt Twisted aber weit hinter den Möglichkeiten des Films zurück. Ein Serienmörder hinterlässt an seinen Leichen eindeutige Erkennungsmerkmale – so schreibt es das Drehbuch vor, aber müssen deshalb alle Leichen gleich aussehen? Braucht deshalb ein Film soviel, am Ende schon deutlich vorhersehbare Parallelhandlung?
Ein Fall für sich ist auch die Auflösung der ganzen Geschichte. Natürlich ergibt irgendwie alles einen Sinn, aber es wirkt reichlich konstruiert – und wer nicht ganz genau aufpasst hat, wird sicher Verständnisprobleme haben. Ein weiterer Minuspunkt ist Ashley Judd, die es leider nicht versteht, ihre Rolle wirklich glaubhaft darzustellen – weder als knallharter Cop oder bei One-Night-Stands, noch angesichts ihrer Verletzlichkeit. Gut - wie erwartet - positionieren sich Andy Garcia und Samuel L. Jackson – ohne dass ihr Können dabei aber über Gebühr gefordert worden wäre.
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