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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran |
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25.03.2004: |
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| Genre: | Tragikomödie |
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| Regie: | Francois Dupeyron | |||||||||||
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| Inhalt: |
Die frühen 60er Jahre. Moses (Pierre Boulanger) hat es nicht einfach. Er ist gerade sechzehn und wohnt im schlimmsten Viertel von Paris. Er selbst empfindet es aber gar nicht so schlimm. Wie viele Jugendliche haben schon die Gelegenheit mit Prostituierten aufzuwachsen? Er lebt allein mit seinem Vater (Gilbert Melki), der ihn permanent mit seinem Bruder vergleicht, der wohl in allem besser ist als Moses. Seine kleine Zuflucht findet der Junge beim Lebensmittelhändler gegenüber. Der Araber, wie Moses und sein Vater ihn immer nennen, ist eigentlich kein Araber. Er kommt vom „roten Halbmond“. Monsieur Ibrahim (Omar Sharif) erkennt, dass Momo (wie er Moses nennt) eine richtige Vaterfigur braucht. Er erklärt ihm, wie er den Haushalt günstiger führen kann und sein Vater es gar nicht merken wird und er gibt ihm ein paar Lebensweisheiten mit auf den Weg. Es ist gar nicht weiter wichtig, welcher Religion man angehört, sondern dass man das Beste aus seiner Lage macht. Momo hat aber noch andere Sorgen. Mit seinen sechzehn Jahren kann er sein erstes Mal gar nicht abwarten. Da die Nachbarstochter, auf die er steht, nichts von ihm wissen will, spart er sein Geld und pflegt rege Kontakte zu den Prostituierten auf der Rue Bleue. |
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| Kritik: |
„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ ist ein Film zum Wohlfühlen und Nachdenken. Wie Pierre Boulanger, jung und unverschämt gut aussehend, den pubertierenden Momo verkörpert, lässt keine Wünsche offen. Als Zuschauer kann man sich in seine eigene Jugend zurückversetzt fühlen und macht das Wechselbad von Momos Gefühlen hautnah mit. Als Momos Vater vor seinen Problemen die Flucht ergreift und ihn im Stich lässt, erhält Momo den Schein der halbwegs glücklichen Familie aufrecht. Monsieur Ibrahim scheint nichts zu merken. Doch als Momo die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, kann er damit nicht umgehen. Von nun an kümmert sich Monsieur Ibrahim um den Jungen. Doch der alte Mann weiß, dass ihm selbst nicht mehr viel Zeit bleibt.
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