Das Leben könnte so schön sein. Jimmy "die Tulpe" Tudeski (Bruce Willis) erfreut sich am Landleben und geht völlig in seiner neuen Rolle als Hausmann und Hobbygärtner auf. Nebenbei berät er seine Frau Jill, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein ebenso berühmter Profikiller zu werden.
Nicholas "Oz" Oseransky (Matthew Perry) hat Cynthia (Natasha Henstridge) geheiratet, beide leben in einem beschaulichen Vorort von Los Angeles in einem gut bürgerlichen Haus, das nur durch seine vielen Überwachungskameras auffällt. Denn Oz ist seit den Ereignissen aus dem ersten Teil etwas paranoid. Dennoch genießt er sein Leben und die Tatsache, dass er jeden Morgen mit seinem schönen neuen Porsche zu seiner eigenen Zahnarztpraxis fahren kann.
Jimmy "Die Tulpe" Tudeski (Bruce Willis)
Als Clanchef Lazlo Gogolak (Kevin Pollak), den Jimmy in den Knast brachte und dessen Lieblingssohn Yanni er tötete, aus dem Gefängnis entlassen wird, passieren schlimme Dinge, denn er will Rache! Cynthia wird entführt und Oz weiß in seiner Not und Sorge um das geliebte Weib keinen Ausweg und taucht bei Jimmy in Mexiko auf. Der ist darüber nicht erfreut und bereitet seinem Freund einen feurigen Empfang. Jill, Jimmy und Oz beschließen also, Cynthia zu retten. So beschlossen fliegen schon die ersten Kugeln durch das von Jimmy liebevoll dekorierte Wohnzimmerfenster. Alles könnte wie früher sein, wenn Jimmy nicht unter grässlichen Stimmungsschwankungen leiden würde und Jill nicht furchtbar eifersüchtig auf Cynthia wäre und wieder steckt Oz mitten drin, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht.
Gangsterboss Lazlo Gogolak (Kevin Pollak, Mitte)
Kritik:
Und in diesem Stil geht es dann die ganze Zeit weiter, das totale Chaos bricht aus und Oz, aber auch dem Zuschauer wird total schwindelig bei der ganzen Action und den Gags. Nach zwei Dritteln des Films ist man mit den Nerven fertig und Oz ist es auch. Am Schluss geht es noch mal richtig rund und alle Konfusionen finden ein würdiges Ende.
"Keine halben Sachen 2" ist in Gags und Action nicht wirklich viel besser als der erste Teil. Regisseur Howard Deutch hat das Niveau gehalten und bietet dem Zuschauer einen spannenden und unterhaltsamen Kinoabend.
Ich kann nur jedem, der den ersten Teil noch nicht gesehen hat, empfehlen dieses vor dem Besuch von "Keine halben Sachen 2" nachzuholen, sonst versteht man einiges gar nicht oder falsch! So ist es mir ergangen. Dennoch, gutes Kino!
Oz' Frau Cynthia Oseranski (Natasha Henstridge)
Ihr habt diesen Film auch
gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! Weiterempfehlen: