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Hodder rettet die Welt

  
Der kleine Hodder wird von einer Fee auserwählt, die Welt zu retten, dabei ist er erst neun Jahre alt und hat selbst schon genügend Probleme. Netter Familienfilm aus Dänemark.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

29.01.2004
Hodder rettet die Welt

*** **** ***
*** *** *
**** **** 73%
  
Genre:

Kinderfilm

  

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Regie: Henrik Ruben Genz
  

 Hodder rettet die Welt
Hodder (Frederik Christian Johansen) und Lola (Trine Appel)

Inhalt:

Der kleine Hodder (Frederik Christian Johansen) ist erst neun Jahre alt. Und schon erhält er – im Traum – den Auftrag einer Fee, die Welt zu retten. Nun gut, aber wie soll ein Neunjähriger das schon anstellen. Gerade erst ist seine Mutter gestorben und Hodder hat auch in der Schule genug Sorgen. Seinen Vater (Lars Brygman) würde er gerne mit seiner wohlduftenden Lehrerin Asta Andersen (Birthe Neumann) verkuppeln, doch das will nicht so recht klappen. Und die anderen in der Schule hänseln ihn unentwegt.

Doch die Fee besucht Hodder erneut und langsam beginnt er den Auftrag ernst zu nehmen. Die Bäckerin gibt ihm den Rat, erst einmal klein anzufangen. Hodder nimmt den Rat an und schreibt der kleinsten bewohnten Insel, Guambilua, einen Brief, um sein Kommen anzukündigen. Gleichzeitig sucht er potentielle Mitreisende für seine Mission und findet die geheimnisvolle Nachbarin Lola (Trine Appel).

Wird Hodder es mit ihrer Hilfe schaffen, nach Guambilua zu kommen?

  

 Hodder rettet die Welt
Hodder hat Spaß mit seinem Vater (Lars Brygman).

Kritik:

Der dänische Regisseur Henrik Ruben Genz hat mit „Hodder rettet die Welt“ ein mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2000 ausgezeichnetes Kinderbuch verfilmt. Dabei schafft er es, die Kraft der Phantasie positiv dazustellen, ohne aufdringlich zu werden. Die phantastischen Vorstellungen erscheinen auch nicht als wirre Konstruktionen des Drehbuchs, sondern vielmehr als kleine Flucht aus der tristen Realität. Dabei wird zugleich an die Magie der Freundschaft erinnert.

Frederik Christian Johansen, der den Hodder spielt, liefert hier sein Spielfilm-Debüt ab und das gleich in einer Hauptrolle. Dabei spielt er mit seiner Natürlichkeit alle Erwachsenen an die Wand.

Leider fehlt dem Film ein wenig der Pfiff. Auch für Kinder wirkt er sehr konventionell und bringt wenig neue Ideen. Obwohl er nett und gut gemacht ist und die Moral nicht mit der Holzhammermethode rüberkommt, fehlt der durchgehende Spannungsbogen. Letztlich ist "Hodder rettet die Welt" auf jeden Fall eine gute Abwechslung zu amerikanischen Kinderfilm-Produktionen und bietet Unterhaltung auf kinderfreundliche Art.

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Originaltitel: En som Hodder
   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(73%)

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