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Evil |
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14.10.2004: |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Mikael Hafström | |||||||||||
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| Inhalt: |
Erik (Andreas Wilson) ist ein 16jähriger Junge, der aus einfachen Verhältnissen stammt. Die Geschichte spielt nach dem zweiten Weltkrieg in Stockholm in den 50er Jahren. Erik besucht das Elite-Internat Stjärnsberg. Dort will er dem Teufelskreis der Gewalt durch den Vater (Johan Rabeus), der Erik wegen jeder Kleinigkeit misshandelt, entkommen und seinen Schulabschluss machen. Stjärnsberg ist seine letzte Chance einen Abschluss zu machen, denn von der anderen Schule ist er wegen Verhaltensauffälligkeiten durch ständige Schlägereien mit Mitschülern geflogen.
Erik lässt sich jedoch nicht demütigen und akzeptiert stoisch jede Strafe, die ihm der Schülerrat auferlegt. Das erregt die Aufmerksamkeit von Otto Silverhielm (Gustaf Skarsgard), dem Führers des Rates. Mit brutalen Mitteln versucht er, den Willen Eriks zu brechen. Ständig versucht er, ihn zu provozieren, denn wer als Neuling einen Oberstufenschüler schlägt, fliegt von der Schule. Als keine der Demütigungen zum ersehnten Erfolg führen, greift Silverhielm Pierre (Henrik Lundström), den einzigen Freund und Zimmergenossen Eriks, an. Als dann auch noch die Küchenhilfe Marja (Linda Zilliacus), eine 19jährige Finnin, zu der Erik eine romantische Beziehung knüpfte, in den vielen Strafwochenenden an denen er nicht nach Hause durfte, ihre Arbeit am Internat verliert, wird es immer schwerer für den Jungen, der seinen Unterdrückern körperlich um ein vielfaches überlegen ist, sich zu beherrschen. Und so nimmt Erik den Kampf gegen das Regime auf und macht sich dadurch Feinde auf allen Ebenen. |
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| Kritik: | Evil
ist die spannende Geschichte eines Jungen, der versucht, sich zu ändern,
um ein besserer Mensch zu werden, während aber die Umstände gegen ihn
sind. Eindrücklich und teilweise erschütternd plastisch zeigt dieser
Film, wie Macht korrumpiert und wie Macht den Besitzer von Macht
versklavt. Außerdem wird deutlich, und das auf eine sehr eindringliche
Weise, das die Würde des Menschen unantastbar ist. Das sich niemand einem
Regime beugen darf, dass die Prinzipien eines menschlichen Zusammenlebens
ignoriert.
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