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Die Reise des jungen Che

  
Wie war der berühmte Che Guevara als er noch Ernesto hieß? Walter Salles und Produzent Robert Redford bringen ein Roadmovie nach altem Stil ins Kino.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

28.10.2004:
Die Reise des jungen Che

*** **** ***
*** **** **
**** **** 76%
  
Genre:

Roadmovie

  

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Regie: Walter Salles
  

 Die Reise des jungen Che

Inhalt:

Der junge Ernesto „Che“ Guevara (Gael Garcia Bernal) und sein Freund Alberto Granado (Rodrigo de la Serna) wollen am Ende ihrer Studienzeit eine Reise durch den Kontinent unternehmen, in dem sie zwar leben, den sie aber nur aus Büchern kennen.

Es ist der Herbst des Jahres 1952 in Buenos Aires. Auf dem alten Motorrad von Alberto, einer Norton 500, wollen sie es wagen. Aus Optimismus nennen sie die Maschine „die Allmächtige“ und brechen mit ihr aus dem Wohlstand aus, der sie umgibt, um einen Kontinent zu entdecken, den bislang nur wenige in diesem Stil erleben durften.

In Miramar besuchen sie zuletzt die adlige Familie von Ernestos Freundin und stürzen sich dann ins Abenteuer. Doch nicht alles läuft wie geplant: Sie verlieren ihr Zelt, bald geht auch die Allmächtige den Weg alles Irdischen und sie bedienen sich unzähliger klappriger Laster, um weiterzukommen.

Doch alle Entbehrungen lassen die beiden Idealisten die Menschen, die in Armut leben müssen, in einem anderen Licht sehen. Zwar schlagen sie sich mit Überredungskünsten durch, doch eigentlich wissen sie, dass sie zu den Privilegierten gehören.
Als sie als Freiwillige in einem Lepra-Krankenhaus am Amazonas unterkommen, merken sie, dass auf diesem Kontinent vieles falsch läuft und setzen sich über Regeln hinweg.

  

 Die Reise des jungen Che

Kritik:

Walter Salles’ Film „Die Reise des jungen Che“ ist natürlich keine Dokumentation, doch kann der Film die Stimmung und Atmosphäre des aufstrebenden Kontinents gut einfangen. Die Entwicklung der beiden Protagonisten wird nachvollziehbar dargestellt. Die beiden kommen aus gutem Haus. Alberto ist Biochemiker und Ernesto schließt gerade sein Medizinstudium ab. Auf dieser Reise erfahren sie, wofür sie es einzusetzen haben.

Besonders Ernesto lässt sich von den Ärmsten beeinflussen. Die Wanderarbeiter, die aus ihrem Land vertrieben wurden, weil sie Kommunisten sind, die Lepra-Patienten, die nur ein bisschen Menschlichkeit wollen, all diese Eindrücke prägen den jungen Ernesto Guevara bevor er zu dem Revoluzzer Che wurde, der von der halben Welt angebetet wurde.

Doch obwohl der Film auf dem Buch „The Motorcycle Diaries“ von Ernesto Guevara und dem Buch „With Che through Latin America“ von Alberto Granado basiert, oder vielleicht gerade deswegen, kommt einem die Erzählweise zu chronologisch vor und wirkt dadurch zuweilen langweilig. Dennoch ist der Film eine interessante Reise durch Lateinamerika und zudem ein Einblick in das „Warum“ des Phänomens Che Guevara.


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Originaltitel: The Motorcycle Diaries 
   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(76%)

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