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Whale Rider |
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14.08.2003: |
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| Genre: | Generationsdrama |
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| Regie: | Niki Caro | |||||||||||
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| Inhalt: |
Die Maori-Einwohner des kleinen Dorfes Whangara an der Ostküste glauben, dass ihre Ahnen nicht wie bei anderen Maori-Stämmen mit einem Kanu nach Neuseeland gekommen sind, sondern dass das Kanu gekentert ist und der Anführer Paikea auf einem Wal ans Land gekommen ist. Seitdem gibt es in jeder Generation einen Erstgeborenen, der den Namen Paikea tragen darf und so der Anführer des Stammes ist. Die Zeit ist wieder gekommen und die Frau von Porourangi (Cliff Curtis) soll den neuen Anführer zur Welt bringen. Bei der Geburt stirbt die Mutter und der Sohn – nur die Zwillingsschwester bleibt am Leben. Porourangi nennt sie Paikea, doch der Großvater des Babys, Koro (Ramiri Paratene) kann das nicht dulden. Porourangi geht aus Neuseeland weg um Künstler zu werden und überlässt die Erziehung seiner Tochter den Großeltern.
Während die Großmutter Flowers (Vicky Haughton) sich rührend um das Kind kümmert, sind die Gefühle von Koro geteilt. Auf der einen Seite liebt er die süße und kluge Pai aber er rückt nicht von dem Wunsch eines männlichen Nachfolgers ab. Porourangi will die inzwischen 11jährige Pai (Keisha Castle-Hughes) mit nach Deutschland nehmen, doch sie ist überzeugt, dass Koro sie braucht. Koro will allerdings unter allen männlichen Erstgeborenen den geeigneten Anführer für das Dorf finden und schließt Pai bewusst aus der Schule aus. |
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| Kritik: |
Der neuseeländische Bestseller-Roman „Whale Rider“ von Witi Ihimaera wurde bereits 1985 geschrieben und so hätte dieser wunderbare Film schon viel früher gemacht werden können. Wer „Whale Rider“ erstmal gesehen hat, wird mir uneingeschränkt zustimmen, dass es wahrscheinlich nie und nimmer eine bessere Besetzung für Pai gegeben hätte als Keisha Castle-Hughes. Nach vielen Castings wurde sie an ihrer Schule entdeckt und erinnert mit ihrem traurigen Blick an die junge Winona Ryder und sicher steht Keisha erst am Anfang ihrer Karriere. Mit dem Film hat sich für sie ein Traum erfüllt, da sie schon immer Schauspielerin werden wollte. Die rührende Geschichte ist universell und kommt daher in jedem Land gut an. Die angesprochenen Themen – Emanzipation, Zurückweisung und Aufrechterhaltung der Traditionen – all das bewegt fast alle Menschen. Dabei kommt der Film ohne Schmalz aus, sondern bewegt durch kleine Gesten oder Augenblicke. Natürlich geht dabei auch der Humor nicht flöten und der ein oder andere kann vielleicht auch noch etwas über die Ureinwohner Neuseelands erfahren. „Whale Rider“ ist gefühlvolles Kino, das bewegt und unter die Haut geht und ein Film, den man sich auf einer großen Leinwand nicht entgehen lassen sollte. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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