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One Hour Photo |
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09.01.2003: |
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| Genre: | Thriller |
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| Regie: | Mark Romanek | |||||||||||
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| Inhalt: |
Zunächst spielt er Nina ein delikates Bild zu, doch als die nichts unternimmt, beschließt Sy, selbst Rache an Will zu üben. Dieser Mann hat sein Bild einer heilen Familie zerstört, eine Ehe aufs Spiel gesetzt. Und Sys Rache fällt furchtbar aus: Er verfolgt Will in das Lieblingshotel von ihm und seiner Affäre Maya Burson (Erin Daniels) bewaffnet mit einem Jagdmesser von überdimensionalen Ausmaßen. Denn: Der Begriff Schnappschuss kommt laut Oxford Dictionary eigentlich aus der Jagd. Allerdings hat bereits ein anderer Fall die Polizei auf Sy aufmerksam gemacht. |
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| Kritik: |
Dem Musikvideoregisseur Mark Romanek ist mit „One Hour Photo“ ein ordentlicher Thriller gelungen. Erstaunlich ist, dass die Story wirklich zu überraschen weiß und nicht wie so oft „nur“ ein Remake oder dergleichen ist. Mit Kameramann Jeff Cronenweth konnten die Produzenten den Filmer von „Fight Club“ gewinnen, was uns tolle Bilder garantiert. Absolut glänzend und schwer Oscar-verdächtig in seiner Rolle ist Robin Williams. Endlich wieder ein Film mit Robin Williams in der Hauptrolle, den auch das Publikum über 12 schauen kann. Williams, der als Komödienschauspieler nun wirklich keinen noch so schlechten Gag ausgelassen hat, kann hier mit einer dramatischen Glanzleistung brillieren. Natürlich braucht es einen klasse Schauspieler, der es schaffen kann, einen kranken Geist, wie Sy es ist, dennoch sympathisch wirken zu lassen. Trotz all diesen positiven Voraussetzungen schafft es der Film nicht, auf voller Länge zu überzeugen. „One Hour Photo“ fesselt einfach nicht genug für einen Thriller. Mark Romanek verliert zu viel Zeit beim liebevollen Aufbau seiner Hauptfigur. Dabei verliert er leider aus den Augen, dass man so die Familie noch nicht ausreichend ins Herz geschlossen hat, um ganz bei der Sache zu sein. So betrachtet man das Spektakel aus einer zu sicheren Distanz und die nervenzerreibende Spannung geht flöten. |
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