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Liegen lernen


  
Helmut (Fabian Busch) macht sich Mitte der 90er auf, um sich selbst zu finden. Dabei laufen ihm die schönsten Frauen über den Weg. Tja, einfach nur stillhalten.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

04.09.2003:
Liegen lernen

***** ***** **
* **** ***
**** **** 83%
  
Genre:

romantische Komödie

  

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Regie: Hendrik Handloegten
  

Liegen lernen
Tina (Birgit Minichmayr) und Helmut (Fabian Busch) sind sofort auf einer Wellenlänge.
Inhalt:

In den 80er Jahren: Helmut (Fabian Busch) macht bald Abitur, steht also kurz vor dem Ende der Schulzeit, da läuft ihm die hübsche Blondine Britta (Susanne Bormann) über den Weg. Nun ist sie nicht nur hübsch, als sich die neue Mitschülerin als Schülersprecherin bewirbt, zeugt ihre engagierte Rede auch noch von Intelligenz. Helmut und Britta kommen zusammen und erleben eine tolle Zeit. An Weihnachten schenkt Helmut ihr einen Ring, doch Britta hat für Helmut nur die Nachricht ihres baldigen Auswanderns in die USA.

Später in den 80ern: Helmut trifft als Student seine ehemalige Klassenkameradin Gisela (Fritzi Haberlandt) wieder. Sie war schon immer verknallt in Helmut und so erlebt Helmut eine richtige Beziehung, die wie so viele an der Triebhaftigkeit des einen und am Treueverständnis des anderen zerbricht.

Aber das alles liegt ja so lange zurück. Das waren die 80er. Ost und West hatte noch eine klare Grenze und Getränkedosen hatten noch die alten Öffner (richtig: die zum extra wegwerfen). Jetzt, so irgendwann Mitte der 90er, eröffnet Helmuts aktuelle Freundin Tina (Birgit Minichmayr) ihm, dass sie ihn zwar nicht zwingend heiraten will, aber ein Kind kann sie sich schon vorstellen. Helmut ist überrascht. Er liebt Tina, aber er kann mit der Vergangenheit nicht abschließen. Noch einmal will er Britta sehen und mit ihr über vergangene Zeiten reden.

Liegen lernen
Gisela (Fritzi Haberlandt) hat Weihnachten ganz genau durchgeplant.

  

Kritik:

„Liegen lernen“ ist der neue Film von Hednrick Handloegten („Paul is dead“) und der Produktionsfirma X-Filme („Good Bye, Lenin!“), doch leider reichen solche Attribute nicht, einen Film aus einem mittelmäßigen „gut“ herauszuholen. Es gibt einfach absolut nichts Neues an diesem Film. Ein Typ, der Beziehungsstress bekommt, weil er einer vergangenen Liebe nachhängt. Das kennen wir schon. Die liebevolle 80er-Jahre-Ausstattung kommt zwar gut an und jeder Zuschauer über 20 kommt sich plötzlich ein paar Jahre älter vor, aber das ist auch noch nicht die prickelnde Krönung.

Liegen lernen
Helmut trifft Britta (Susanne Bormann) überraschend in einer Berliner Diskothek wieder.
 
Die gute Umsetzung der Charaktere (besonders die 80er-Britta und die 90er-Britta) machen den Film passabel. Es ist natürlich eine extreme Herausforderung, einen Charakter über zwei Jahrzehnte darzustellen. Fabian Busch war zwar nicht die erste Wahl für den Helmut, doch der 27jährige kommt sowohl als 18jähriger als auch mit über 30 glaubhaft rüber.

„Liegen lernen“ ist eine nette Komödie, die es bestimmt nicht schafft, den deutschen Film zu retten. Aber es ist entspanntes Unterhaltungskino, bei dem man nebenher schön nostalgisch werden kann.

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Originaltitel: Liegen lernen
   
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Dieser Film wurde bewertet von:
hope(74%),
RS(92%)

Texte:
hope

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