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23.01.2003: |
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| Genre: | Horror |
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| Regie: | Steven Beck | |||||||||||
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| Inhalt: | 21. Mai 1962. Der italienische Luxusdampfer Antonia Graza ist in Italien ausgelaufen und hat inzwischen den Atlantischen Ozean überquert. Doch ehe er seinen Zielhafen erreichen kann, verschwindet das imposante Schiff vor Labrador, an der neufundländischen Küste einfach von der Bildfläche, ohne Funkspruch, ohne Nortruf.
![]() Die See ist alles andere als ruhig und die Sicht äußerst schlecht, als der am Ruder stehende Techniker Santos (Alex Dimitriades) die Umrisse eines Schiffes auf dem Radar ausmacht. Umgehend informiert er Kapitän Murphy. Als dieser jedoch auf der Brücke eintrifft, ist der Schirm so leer wie ein unbeschriebenes Blatt Papier. Noch ehe der Kapitän eine bereits begonnene Standpauke beenden kann, erscheinen die Schemen des Schiffes wieder auf dem Radarbildschirm. Doch auch mit eingeschalteten Suchscheinwerfern kann nicht verhindert werden, dass die Arctic Warrior das riesige und scheinbar aus dem Nichts vor ihr auftauchende Schiff rammt. Am nächsten Tag steht fest, dass sie – von außen scheinbar vollkommen intakt – die Antonia Graza gefunden haben. Murphy weiß um das mysteriöse verschwinden des Luxusdampfers im Frühjahr ’62 Bescheid. Er erzählt seiner sechsköpfigen Crew die wenigen Details und tischt ihnen nebenbei die Geschichte der Marie Celestes auf, die 59 Tage quer über den Atlantik bis ins Mittelmeer gesegelt war und bei der – wie hier auch auf der Antonia Graza – jedes Anzeichen vom Verbleib der Besatzung fehlte. Doch der auf den ersten Blick so stabil wirkende Koloss hat im Laufe der vergangenen 40 Jahre sichtlich gelitten. Ein riesiger Riss erstreckt sich über einen nicht unwesentlichen Teil des Rumpfes, die Decks sind marode und der Stahl an nicht wenigen Stellen vom Rost durchsetzt. Doch viel mehr verunsichert es die Crew, dass es keinerlei Notiz darüber gibt, was auf dem Schiff vorgefallen ist. Maureen Epps (Julianna Marguiles) fällt noch etwas ganz anderes auf, das sie wirklich beunruhigt: ein kleines Mädchen in einem himmelblauen Kleid. Doch hier fangen die seltsamen Ereignisse erst an. | |||||||||||
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Kritik: |
Regisseur Steven Beck, der sein Debüt mit "Thirteen Ghosts“ (13 Geister) lieferte, kleidet die schaurige Geschichte der Antonia Graza in das Gewand eines infernalischen Spektakels, dass auf klassische Horrorelemente setzt. Schlechte Beleuchtung, uneinsichtige Umgebung, schmale Gänge, tiefhängende Rohre und Kabel sowie diffuser Nebel, der von starken Taschenlampen durchstochen wird, tragen ebenso zum anhaltenden Grusel-Feeling bei, wie gezielt platzierter Ton, der selbst in harmlosen Szenen die Spannung trägt.
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| Hintergrund: |
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| Originaltitel: | Ghost Ship | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: Texte: |
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