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Um
es kurz zu halten: Da für einen Digi-Cam-Werbefilm der Wasserfall-Stunt
noch nicht extrem genug war, lässt sich ein Team von Werbefilmern unter
der Leitung von Jeffrey (Rupert Graves) von den japanischen
Auftraggebern dazu verpflichten, in den österreichischen Alpen die Flucht
vor einer Lawine zu Filmen. Und obwohl Regisseur Ian (Rufus Sewell)
ebensowenig begeistert ist wie sein Kameramann Mark (Heino Ferch), verpflichtet
Jeffrey nicht nur die
Ex-Ski-Goldmedallien-Gewinnerin Chloe (Bridgette Wilson), die natürlich
noch nie als Stunt-Frau gearbeitet hat. Außerdem quartiert er sie in
einer Hotelbaustelle ein, in der serbische Bauarbeiter in 3.000 Meter Höhe
an einem Luxushotel herumbasteln. Dass sich dort der serbische Gangster
Slobovan Pavle (Klaus Löwitsch, siehe links, verstorben Ende 2002) versteckt, den alle für tot
halten, kann die Action-Stunt-Truppe natürlich nicht ahnen. Als der Serbe
zufällig entdeckt wird, beschließt er den Tod der vermeintlichen
CIA-Agenten. Doch die Lawine muss noch abgefilmt werden – und wenn man
dazu auch gleich noch eine Hubschrauber-verfolgt-Skifahrer-Szene drehen
kann – umso besser!
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| Kritik: |
Extreme
Ops bietet harte Beats gemischt mit unsanft geschnittenen und schroff
nachsynchronisierten Action-Stunts. Dass die Story an den Haaren
herbeigezogen und an sich auch reichlich überflüssig ist, muss nicht
weiter ausgeführt werden. Dieses allein wäre aber auch nicht so schlimm,
hätte man sich bei den Stunts ein wenig mehr Mühe gegeben. Mehrfach wird
offensichtlich, dass die Szenen künstlich gedehnt wurden, um den Film zu
seiner Kinolänge aufzublasen. Eine Skiabfahrt, die stundenlang in Höchstgeschwindigkeit
über steilste Hänge geht, Abgründe die Sekunden nach der Sicht ins
weniger als ein paar Hundert Meter tiefer liegende Tal wie aus dem Nichts
auftauchen, auf einfachsten Hängen gedrehte Zwischenszenen, bei denen
Steilheit allein durch die schräg gestellte Kamera suggeriert wird –
alles das verdirbt jeden Spaß. Dazu kommt noch das durchweg höchst
schwache Auftreten der Hauptdarsteller (mit Ausnahme von Klaus Löwitsch,
der allerdings nur in wenigen Szenen in Erscheinung tritt). Während im
Trailer noch ein Vorgeschmack auf die Charaktere im Film gegeben wird,
trifft einen im Film die Erkenntnis, dass das auch schon alles war, was es
zu erfahren gibt.
Extrem
Ops ist einfach nur extrem – schlecht!
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