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Donau, Dunaj, Dona, Dunav, Dunarea |
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Filmfestival Mannheim-
Heidelberg 2003: |
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| Genre: | Roadmovie / Rivermovie |
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| Regie: | Goran Rebic | |||||||||||
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| Inhalt
und Kritik:
von hope |
Neben dem bekannten Genre "Roadmovie" gibt es offenbar ein bislang noch unentdecktes weiteres Genre: "Rivermovie"! Zusammen mit der Donau beschreitet der Film seinen Weg. Nicht immer geradlinig, mal ruhig, mal schneller aber immer seinem Ziel verhaftet. Der alte und heruntergekommene Kahn, der den Namen "seines" Flusses in den Sprachen aller Anrainerstaaten trägt, führt seine Passagiere durch die Geschichte. Der alte Seebär Franz (Otto Sander) hat eigentlich ein bisschen die Leidenschaft an seinem Beruf verloren, aber was er auf dieser Fahrt erlebt, davon hatte er nicht zu träumen gewagt. In Wien steigt Bruno (Robert Stadlober) zu. Er hat einen Sarg mit den sterblichen Überresten von Mara dabei. Sie war seine Mutter und Franz’ große Liebe. Ihr letzter Wunsch war es, am Eisernen Tor in der Donau ihre Ruhe zu finden. Also fahren Franz und Bruno und der Rest der Mannschaft die Donau entlang bis zu ihrer Mündung. Im Verlauf spielen sich noch andere kleine und große Dramen ab, die von Regisseur Goran Rebic aber in immer wieder anderen Nuancen des menschlichen Gefühlslebens dargestellt werden. Gerade so, wie der Fluss Donau in jeder Sprache eine neue Nuance hinzugewinnt. Goran Rebic ist gebürtiger Jugoslawe und lebt heute in Wien. Aufgrund seiner Lebensgeschichte ist er wohl geradezu prädestiniert für einen europäischen Film wie diesen.
Die Idee des Films ist überaus gut. Man verlegt einen Roadmovie von der Straße auf den Fluss und schaut was passiert. An jedem neuen Hafen können neue Leute zusteigen und das Personenkarussell beginnt sich zu drehen. So entstand eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Geschichte. Nebenbei und zwar wortwörtlich kann man noch die schöne Donaulandschaft betrachten. Goran Rebic hat sich für seinen Film zwei bekannte und bewundernswerte Charakterdarsteller an Bord geholt. Robert Stadlober dürfte den Jüngeren aus "Verschwende deine Jugend" und "Crazy" bekannt sein. Die Filme, in denen Otto Sander seit den frühen Siebzigern mitgespielt hat, aufzuzählen würde diesen Rahmen sprengen. "Sass" war einer der neueren in denen er eine Hauptrolle hatte. Zu dem Männerensemble gesellt sich, wie könnte es anders sein, eine schöne Frau: Annabelle Mandeng spielt die junge Mathilda und liefert eine grandiose Leistung ab. In ihrer ersten Filmrolle darf sie einen guten Engel spielen und rettet am Ende sich selbst. "Donau, Dunaj, Duna, Dunav, Dunarea" ist europäisches Kino, das sich gekonnt über Grenzen hinwegsetzt. |
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| Links: | Filme
des 52. Filmfestivals Die Gewinner des 52. Filmfestivals im Jahr 2003 Der Festivalbericht von Melanie Hoffmann |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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