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Das fliegende Klassenzimmer

  
Jahrzehnte nachdem es geschrieben wurde, soll „das fliegende Klassenzimmer“ wiederaufgeführt werden – mit dieser Idee tritt der neue Schüler Jonathan bei Chor-Lehrer Justus in ein großes Fettnäpfchen.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

16.01.2003:
Das fliegende Klassenzimmer

***** **** ***
*** **** -
**** **** 82%
  
Genre:

Kinderfilm

  

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Regie: Tomy Wigand
  

 Das fliegende Klassenzimmer

Inhalt:

Jonathan (Hauke Diekamp) ist neu am Internat. Und während er nun die Willkommensspäße seiner nicht immer ganz einfachen Mitschüler ertragen muss, entdeckt er in einem alten Bahnwagon eine geheimnisvolle Welt voller Heimatgefühl und Freiheit. Doch der Bahnwagon gehört den Kindern, die ihn heimlich durch ein Loch im Zaun erreichen, nicht. Als sein Besitzer wiederkehrt, haben die Freunde Glück, dass er sie nicht wegschickt, sondern sogar dazu einlädt häufig wiederzukommen.

Das fliegende KlassenzimmerAn den folgenden Tagen lebt sich Jonathan immer besser an seiner neuen Schule ein. Er kämpft mit den anderen um die gestohlenen Konzert-Noten, er probt mit ihnen das saudumme Theaterstück, das der Direktor gestohlen hat und er schaut nachts aus dem Fenster voller Heimweh nach seinem Käpt’n, seinem Stiefvater.

Als die Freunde ein altes Buch finden, in dem ein unterhaltsames Theaterstück beschrieben ist, packt sie plötzlich der Eifer. Voller Kreativität verwandeln sie das angestaubte „fliegende Klassenzimmer“ in ein modernes Hip-Hop-Stück.

Als der bei den Schülern sehr beliebte Chor-Lehrer Justus (Ulrich Noethen) davon Wind bekommt, ist er gar nicht begeistert. Er selbst hatte einst die Texte geschrieben. Und irgendwie macht Justus an diesem Stück seine Wut darüber aus, dass seine größte Schülerfreundschaft zerbrach, einen Schmerz, den er bis heute nicht überwunden hat. Justus will die Aufführung verbieten. Doch Jonathan will sich das nicht gefallen lassen. Der selbstbewusste Junge, der schon von mehreren Schulen geflogen ist, will seinen Kopf durchsetzen...

  

 Das fliegende Klassenzimmer

Kritik:

Die Handschrift Erich Kästners schaut mit ihrem ganzen Charme durch jede Szene des Films. Während die Akteure durch die Bank überzeugen können, lässt die absolute Zeitlosigkeit des Films alles etwas unwirklich erscheinen. Einerseits ist die Mauer (zwischen der DDR und der BRD) vor Jahren gefallen, andererseits hat niemand ein Handy; Internet scheint es nicht zu geben...

Das fliegende KlassenzimmerAber egal, den absolut gewaltfreien und dazu noch sehr unterhaltsamen Kinogenuss schmälert das nicht wirklich. Der Hip-Hop-Sound lädt zudem zum Mitklatschen und Mitsingen ein (was Teile des Publikums auch tun werden).

„Das fliegende Klassenzimmer“ ist ein Familienfilm, der die Kinder erreicht und auch den Erwachsenen gefällt...

   
Info: Ja, wer in diesen Tagen die Werbung von McDonalds schaut, sieht richtig. Es ist Theo, der dort zuschlägt und anschließend glaubt, dass die Verkäuferin ihn liebt...
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(82%)

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