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Was nicht passt wird passend gemacht |
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07.03.2002: |
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| Genre: | Ruhrpott-Komödie |
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| Regie: | Peter Thorwarth | |||||||||||
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| Inhalt: | Kalle (Ralf
Richter), Kümmel (Hilmi Sözer) und Horst (Willy Thomczyk) sind
ganz normale Bauarbeiter auf einer ganz normalen Baustelle - im Ruhrgebiet. Für den
Bauherrn Werner Wiesenkamp (Dietmar Bär) bauen die drei für ein
Öko-Lehrer-Ehepaar ein Ökohaus. Gleich nebenan baut der Bruder des Bauherrn für den
Bürgermeister. Das Gespött ist dem jungen Diplom-Architekten Philip (Peter Thorwarth)
schonmal sicher, als er bei der 'Chaos-Truppe' sein Praktikum anfängt. Nur die Aussicht
auf das abendliche Date mit der jungen Astrid (Alexandra Maria Lara) motiviert
ihn, den ganzen Tag über die Schikanen zu ertragen, die ihm vor allem Horst aufbürdet.
Als dieser sich dann auch noch als Astrids Vater entpuppt und der polnische
Schwarzarbeiter unter Philips Gerüst umkommt, gerät Philip mächtig unter Druck. Schwer
nur kann er verkraften, wie die drei die Leiche zersägen und einbetonieren und auch das
anschließende Date bei Astrid geht folgerichtig völlig in die Hose. Aber die ganze Aktion hat die drei Chaoten und den Neuen mächtig zusammengeschweißt und auch der Fund einer Fliegerbombe, das Verkleinern der Baupläne und die Pleite des Bauherrn sind Hürden die nun meisterbar sind. Was nicht passt, wird passend gemacht... Und am Ende winkt die große Liebe mit Astrid. Aber nur wenn Horst als liebsorgender Papa das nicht verhindern kann. Und der hat so einiges auf Lager; schließlich hat er viel Erfahrungen mit Alkohol, Frauen und Lügen... |
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| Kritik: | Es soll das
Ruhrgebiet sein. Die Charaktere, die Schauspieler, die Drehorte, die Story, die Sprache:
Alles ist darauf ausgerichtet, Lebenskultur, Zeitgeist und Athmosphäre der Region
aufzugreifen und dem Zuschauer näher zu bringen. Und tatsächlich wird der eine oder
andere Straßen oder sogar Autohändler und Baumärkte aus Unna und Kamen wieder erkennen.
Die Handlung setzt sich gleichzeitig mit Generationenkonflikt, Liebe und Arbeitskultur
auseinander. Dabei gelingt es vor allem Peter Thorwarth, der sowohl eine Hauptrolle spielt als auch Regie führte, seinen Charakter überzeugend in Szene zu setzen. Die anderen erlebt man so, wie man sie kennt (z.B. Willy Thomczyk), oder so, wie man es erwartet...
Es wird gebaut! Made in Germany heißt halt auch nur: Was nicht passt wird passend gemacht... Genau nach diesem Motto verfährt Thorwarth mit seiner Leiche, dem polnischen Schwarzarbeiter... |
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| Originaltitel: | Was nicht passt, wird passend gemacht | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
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