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Umur |
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Filmfestival |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Kai Lehtinen | |||||||||||
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| Inhalt: |
Poika (Heikki Rantanen) lebt als Grenzwächter in der einsamsten Ecke von Finnland. Dort ist nicht wirklich viel los; außer seiner Hündin hat er wenig Gesellschaft. Eines Tages sieht er die schöne, doch scheue Umur (Minna Turunen). Ihre seltsam-schönen grün-braunen Augen ziehen ihn sofort in ihren Bann. Als sie sich ein zweites Mal einige Monate später sehen, ist es um beide geschehen. Sie haben ein paar leidenschaftliche Monate zusammen, und so plötzlich, wie sie aufgetaucht ist, so plötzlich verschwindet sie auch wieder. Doch Poika reist ihr hinterher und macht ihr einen Heiratsantrag. Aber Umur hat ein schreckliches Geheimnis: Sie ist todkrank und hat nicht mehr lange zu leben. Sie lebt ihm Augenblick und von einer gemeinsamen Zukunft will sie schon gar nicht wissen.
Der körperliche Verfall, der ihr bevorsteht, soll die schöne Zeit, die sie hatten, nicht zerstören. Vor der wunderbaren Naturkulisse Lapplands wirkt das melancholische Drama noch bittersüßer. Je kranker Umur wird, umso unruhiger wird Poika. Ruhelos getrieben weiß er nichts mit sich anzufangen. Doch „ein Mann findet seinen Weg wie ein Zugvogel. Aber er weiß nicht, dass Hölle und Paradies keine Orte, sondern Seelenzustände sind.“ Der Film weckt zwar den Glauben an die immer währende Liebe, doch geschieht dies auf denkbar traurigste Weise. Wunderschön sind die Landschaftsbilder und machen eigentlich Lust auf mehr. Da erträgt man auch den süßen Schmerz in seinem Herzen, um diesen Film zu sehen und auch zu genießen. |
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