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Tattoo


  
Wenn der deutsche Krimi sich mit dem „Schweigen der Lämmer“ paart, dann darf August Diehl als drogenkonsumierender Jung-Kommissar die bösen Haut-Händler jagen!
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

04.04.2002:
Tattoo

**** ** ****
*** **** ***
**** **** 82%
  
Genre:

Thriller / Krimi

  

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Regie: Robert Schwentke
  

Tattoo mit August Diehl und Christian Redl
Kritik:

Mit viel Schwung werden wir von der Seite in das Geschehen gerissen. Eine Leiche, teilweise enthäutet, ist das Erste, womit Marc Schrader (August Diehl) sich in seiner neuen Position beschäftigen darf. Marc ist blutjung, gerade mit der Ausbildung fertig und unfreiwillig in das Blickfeld von Hauptkommissar Minks (Christian Redl) geraten. Dieser hat Schrader in der Hand, weil er ihn des Drogenkonsums überführt hat und ihm somit die unehrenhafte Entlassung androhen kann... Also ermittelt Schrader an der Seite von Minks in diesem kuriosen Fall.

Tattoo mit August Diehl und Christian RedlRobert Schwentke, der das Buch schrieb und auch Regie führte, skizziert seine Haupt-Charaktere bewusst unperfekt, am Rande der Gesellschaft. Sie kämpfen kompromisslos für das Gute. Und für das, was gut für sie ist. Während man Christian Redl die Rolle sofort abnimmt, wächst August Diehl erst langsam in seine Rolle hinein. Nachdem er zunächst noch unwirklich und künstlich wirkt, kann er mit jedem Rückschlag seines Charakters mehr und mehr überzeugen...

Es geht im Hauptfall um einen Massenmörder, der den Opfern – allesamt von einem bestimmten Künstler am Rücken tätowierte junge Frauen – die Haut abzieht, um die Kunstwerke zu verkaufen. Dummerweise geht mit der Klärung des Falls auch der Hauptzeuge verloren, der als einziger den wichtigen Hinweis auf den Drahtzieher im Hintergrund geben kann. So bleibt nur die Spur über eine Internet-Auktion. Und dann ist da noch Maya Kroner (Nadeshda Brennicke), ebenfalls auf dem Rücken tätowiert, die man als Köder benutzen könnte...

Manchmal ein wenig unappetitlich, meist ziemlich düster, teilweise provokativ erarbeitet sich „Tattoo“ Stück für Stück die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Das, was der Film nicht zeigt, regt am Ende genauso zum Nachdenken an , wie das, was er gezeigt hat. Robert Schwentke lässt bewusst Spielraum zum Weiterspinnen der Handlung... Insgesamt beweist der 32-jährige mit seinem Regiedebüt, dass auch in Deutschland eine skurrile Handlung mit einem klassischen Krimi kombinierbar ist. Der deutsche Film lebt – einige Tattoo-Trägerinnen nicht mehr...


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Originaltitel: Tattoo
   
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Dieser Film wurde bewertet von:
RS(82%)

Texte:
RS

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Tattoo mit August Diehl und Christian Redl

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