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Tattoo |
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04.04.2002: |
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| Genre: | Thriller / Krimi |
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| Regie: | Robert Schwentke | |||||||||||
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| Inhalt
& Kritik: von RS |
Mit viel Schwung werden wir
von der Seite in das Geschehen gerissen. Eine Leiche, teilweise enthäutet, ist das Erste,
womit Marc Schrader (August Diehl) sich in seiner neuen Position beschäftigen
darf. Marc ist blutjung, gerade mit der Ausbildung fertig und unfreiwillig in das
Blickfeld von Hauptkommissar Minks (Christian Redl) geraten. Dieser hat Schrader
in der Hand, weil er ihn des Drogenkonsums überführt hat und ihm somit die unehrenhafte
Entlassung androhen kann... Also ermittelt Schrader an der Seite von Minks in diesem
kuriosen Fall.
Es geht im Hauptfall um einen Massenmörder, der den Opfern allesamt von einem bestimmten Künstler am Rücken tätowierten jungen Frauen die Haut abzieht, um die Kunstwerke zu verkaufen. Dummerweise geht mit der Klärung des Falls auch der Hauptzeuge verloren, der als einziger den wichtigen Hinweis auf den Drahtzieher im Hintergrund geben kann. So bleibt nur die Spur über eine Internet-Auktion. Und dann ist da noch Maya Kroner (Nadeshda Brennicke), ebenfalls auf dem Rücken tätowiert, die man als Köder benutzen könnte... Manchmal ein wenig unappetitlich, meist ziemlich düster, teilweise provokativ erarbeitet sich Tattoo Stück für Stück die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Das, was der Film nicht zeigt, regt am Ende genauso zum Nachdenken an , wie das, was er gezeigt hat. Robert Schwentke lässt bewusst Spielraum zum Weiterspinnen der Handlung... Insgesamt beweist der 32-jährige mit seinem Regiedebüt, dass auch in Deutschland eine skurrile Handlung mit einem klassischen Krimi kombinierbar ist. Der deutsche Film lebt einige Tattoo-Trägerinnen nicht mehr... |
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