Phillippa (Cate Blanchett) muss als Englischlehrerin in Italien an ihrer Schule viel mitmachen. Nicht so sehr die Tatsache, dass sie aus England kommt, macht ihr das Leben schwer, sondern der Drogenkonsum ihrer Schüler und die Todesrate unter ihnen. Sie entscheidet sich zu handeln und will mit einer selbst gebastelten Bombe einen der Drogenbosse Turins umbringen. Doch durch mehr als unglückliche Umstände gerät die Bombe in einen Aufzug, wo sie vier Unschuldigen das Leben kostet.
Im Verhör, das Tage, Wochen dauert, verliebt sich der junge Filippo (Giovanni Ribisi) in sie, verhilft ihr zur Flucht und bei der Beendigung ihrer Wahnsinnstat...
Kritik:
Tom Tykwers neuer Film basiert auf einem Drehbuch des verstorbenen Krzysztof Kieslowski. Ursprünglich plante dieser eine neue Trilogie mit dem Titel "Himmel, Hölle, Fegefeuer", doch Tykwer will "Heaven" nicht fortsetzen.
Zum Glück! Der Versuch, einen Thriller mit einem Melodram zu paaren, ging deutlich daneben. Der Thriller kommt nicht in Schwung und statt mit den Charakteren mitzufühlen, lässt den Zuschauer die ganze Story ziemlich kalt. Im Grunde erlebt man in diesem Film vorab schon mal die nie stattfindenden Teile "Hölle" und "Fegefeuer".
Cate Blanchett ist es zu verdanken, dass man nicht vor Langeweile einschläft. Ihr mehr als hingebungsvolles Spiel sieht neben Giovanni Ribisi vergeudet aus. Leider fehlt es dem Film auch an zündenden Ideen, weshalb er von den ersten Minuten an durchschaubar bleibt.
Wem es an guten Schlafmitteln fehlt, der ist in diesem Film bestens aufgehoben allen anderen sei dringend abgeraten.
Phillippa (Cate Blanchett) wird abgeführt...
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