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Blue Moon

  
Josef Hader, Viktoria Malektorovych und Detlev Buck auf einer Odyssee durch Osteuropa. Roadmovie der Extraklasse mit melancholischer Note.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

31.10.2002:
Blue Moon

***** '***** ****
** **** ****
**** ***** 91%
  
Genre:

Roadmovie

  

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Regie: Andrea Maria Dusl
  

 Blue Moon
Ignaz Springer (Detlev Buck)

Inhalt:

Johnny Pichler (Josef Hader) und Dana (Viktoria Malektorovych) verbindet zu Beginn nur die Wut auf einen Gangsterboss. Dana klaut das Auto in dem Johnny zufällig auch gerade sitzt. Noch in Wien können sie das geklaute Vehikel kaum loswerden. Also ab in den Osten. Tagelang suchen die beiden einen Käufer, doch keiner kann die von Dana geforderten 10000 Dollar abstecken. Nach einigen Tagen in Hotelzimmern hat Johnny es satt und bietet Dana die 10000 Dollar von dem Geld, das er nicht wie vorgesehen beim Gangsterboss abgeliefert hat.

Dana macht sich aus dem Staub ohne sich von Johnny zu verabschieden. Doch um Johnny ist es schon geschehen. Fast ohne Anhaltspunkte macht er sich auf die Suche nach ihr. Doch schon bald muss er die Bekanntschaft des Deutschen Ignaz Springer (Detlev Buck) machen. Dieser scheint nur da zu sein, um Johnny Steine in den Weg zu legen. Bald trifft Johnny jedoch auf Danas Zwillingsschwester Jana und ist einem Geheimnis auf der Spur, bis die tragikomische Odyssee ausgerechnet in Odessa endet.

  

 Blue Moon
Wie soll Johnny nur an Dana rankommen?

Kritik:

Das Regiedebüt „Blue Moon“ von Andrea Maria Dusl ist ein Roadmovie der Sonderklasse. Josef Hader in der Rolle des Johnny Pichler ist einfach brillant. Genauso wie sein Name mal weltmännisch, mal durch und durch österreichisch. Dabei leidet man bei seiner verlorenen Liebe in jedem Augenblick mit. Dana/Jana gespielt von Viktoria Malektorovych ist geheimnisvoll und durchtrieben. Bis zum Ende des Films wird das Geheimnis nicht enthüllt, wie so oft kann sich jeder seinen eigenen Reim machen.

Die Sahne auf der Torte ist jedoch Detlev Buck. Sein spröder norddeutscher Charme lässt kein Auge trocken bleiben. Man gewinnt zwar ein wenig das Gefühl, dass er einzig als retardierendes Element im Film ist, doch das kann man „Blue Moon“ absolut nachsehen.

„Blue Moon“, ein Roadmovie, der alles hat, was ein Film braucht: Liebe, Sex, Romantik aber auch Tragik und Komik. Sehr empfehlenswert.

   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(91%)

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Blue Moon
Dana (Viktoria Malektorovych)

Blue Moon
Johnny Pichler (Josef Hader)

Blue Moon

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