Ein idealistischer Jugendlicher gegen einen profitsüchtigen Grosskonzern. Ryan Phillippe als Computergenie Milo weiß nicht mehr, wem er trauen darf.
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An einem Tag ein angefressener Computerfreak, der sich in der Garage stundenlang im Programmieren übt, am nächsten Tag Angestellter bei der weltweit mächtigsten Softwaregesellschaft. So geschehen bei Milo Hoffman (Ryan Phillippe). Im Gegensatz zu seinem Freund Teddy Chin (Jee Yee Tso) hat er dem einmaligen Angebot des Konzerns NURV nicht widerstehen können und arbeitet jetzt für die Firma an der Entwicklung eines Komprimierungssystems für alle Arten von Medien und Daten. Sein Mentor ist der Big Boss persönlich: Bill Ga..., ähhh, Gary Winston (Tim Robbins, siehe Foto oben).
Doch was zu Beginn wie ein wahrgewordener Traum scheint, wird nach und nach zu einem Labyrinth voller Lügen. Milo findet seinen besten Freund tot und sich selber in Lebensgefahr wieder.
Kritik:
Zugegeben, es gibt auch nach der Auflösung gewisse Ungereimtheiten. Zugegeben, dieser Film weist nicht den klassischen Spannungsverlauf vor. Auch der Showdown mag zu wünschen übrig lassen. Und ich akzeptiere sofort, dass sieben nahezu identische Schockeffekte3 im selben Film ermüdend wirken.
Aber: Der Film ist okay! Allen Kritikpunkten zum Trotz trumpft er mit Merkmalen auf, die andere Durchschnittsfilme nicht aufweisen können. Eine merklich durchdachte und vernetzte Story mit überraschenden Wendungen (jaja, ab und zu vielleicht etwas weit hergeholt) wäre das eine. Ein stilvolles, aber dennoch unaufdringliches Set ein anderes.
"Startup" gibt sich Mühe, ein guter Film zu sein (was wirklich nicht selbstverständlich ist!), das lässt einen gerne ein Auge zudrücken, wenn das Ziel nicht 100%ig erreicht wird. Im Ernst: Es gibt Schlechteres!
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