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07.06.2001: |
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| Genre: | Action-Romanze / Kriegsfilm |
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| Regie: | Michael Bay | |||||||||||
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| Inhalt: |
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Kritik: |
Seit "Titanic" hofft jedes Studio auf einen vergleichbaren Kassenerfolg. Jerry Bruckheimer hat immerhin schonmal dafür gesorgt, dass das Budget höher als beim Schiffsuntergangsepos war, bei "Pearl Harbor" sinken ja auch ganze acht Schiffe. Ferner ist "Pearl Harbor" mit 176 Minuten fast genau so lang und die Grundidee, eine historische Begebenheit mit einer Liebesgeschichte zu garnieren, ist ja auch nicht neu. Der Titelsong von Faith Hill erinnert außerdem stark an Celine Dion. Können wir nur hoffen, dass das neue Lied nicht so totgespielt wird wie "My Heart Will Go On" damals. ![]() Dennoch (oder gerade aus diesen Gründen) ist "Pearl Harbor" der Film des Sommers. Sowohl für Action-Fans als auch für Liebhaber der Romantik gibt es einiges zu sehen. Außerdem gibt es optische Leckerbissen für beide Geschlechter. Ben Affleck und Josh Hartnett schenken sich im Wettbewerb "Verwegen-aussehen" nichts und Kate Beckinsale ist in jeder Sekunde anbetungswürdig und besonders als Krankenschwester engelsgleich. Die Charaktere sind bis in die letzte Nebenrolle astrein und hochwertig besetzt. Alec Baldwin, Cuba Gooding Jr., Jon Voigt, Dan Aykroyd und William Lee Scott sind nur einige. Die meisten Schauspieler haben, um die Kosten der Produktion "niedrig" zu halten, sogar auf die übliche Gage verzichtet und bekommen nur eine Beteiligung, wenn der Film Gewinne einfährt. Das will einiges heißen, denn das veranschlagte Budget von 135 Millionen Dollar (laut Gerüchten sind daraus 200 Millionen Dollar geworden) muss ja irgendwo hingeflossen sein. ![]() Jerry Bruckheimer hat es auf jeden Fall auch nicht für sich oder seinen neuen Lieblingsregisseur Michael Bay eingestrichen. Ihm reicht es scheinbar völlig, sich wieder mal mit neuen Superlativen zu schmücken. Die Explosionen sind die gewaltigsten der Filmgeschichte, die Anbringung der Sprengladungen für die lange Hafenszene dauerte zwei Monate (ein zweiter Take wäre undenkbar gewesen). Die große Explosionsszenerie wird ein wenig ins Lächerliche gezogen, wenn unsere beiden Helden Rafe und Danny mangels weiterer funktionstüchtiger Flugzeuge alleine gegen über 300 japanische Bomber kämpfen. Auch wenn der Film vor amerikanischem Patriotismus nur so trieft, man muss ihn gesehen haben, schon allein um mitreden zu können. Aber so viel war uns schon vorher klar: Die Amerikaner haben diese Schmach immer noch nicht verdaut. Mit diesem Angriff wurde der kriegsverweigernden Nation die Unschuld genommen und sie mussten regelrecht in den zweiten Weltkrieg eingreifen. Wenn uns dieser gebrochene Stolz aber so schöne Filme beschert, dann wollen wir mal großzügig sein und darüber hinweg sehen. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Pearl Harbor | |||||||||||
| Links: | ||||||||||||
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