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01.11.2001: |
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| Genre: | Action / Thriller |
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| Regie: | Dominic Sena | |||||||||||
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| Inhalt: | "Hollywood dreht nur noch Mist." sinniert Gabriel Shear (John Travolta) über die Filmemacher. Der Mann erhebt sich und schreitet lässig auf den Ausgang des kleinen aber exquisiten Kaffeehauses zu. Es scheint ihn nicht zu stören, dass er von mindestens 5 schwer bewaffneten Männern ins Visier genommen wird. Unberührt von der deutlich sichtbaren Bedrohung erhebt Shear die rechte Hand und präsentiert einen Fernzündungsmechanismus in dieser, heißt die SWAT-Einheit, ihn passieren zu lassen, und tritt hinaus in das Freie. ![]() Rückblende: 4 Wochen vorher, wird der ehemalige Computer Hacker Stanley Jobson (Hugh Jackman) der in Midland, Texas Ölpumpen wartet, von der aufreizenden Ginger (Halle Barry) aufgesucht. Sie gibt ihm 100.000 $, wenn er bereit ist, sich mit ihrem Chef zu treffen und sich dessen Angebot für einen Auftrag anzuhören. Wenn es ihm nicht gefiele, was er höre, könne er wieder nach Hause gehen. Jobson bleibt standhaft und lässt sich erst auf den Deal ein, als Ginger ihm verspricht, dabei behilflich zu sein, seine kleine Tochter – die seit seiner Scheidung bei ihrer Mutter in LA wohnt – zurück zu bekommen. In einem Nachtclub in LA trifft Stanley dann auf Gabriel Shear, der einen kleines Test für den Computerspezialisten vorbereitet hat. Innerhalb von 60 Sekunden soll dieser den Zugangscode für den FBI–Rechner knacken. Um ihm die Sache etwas schwerer zu machen, lässt Gabriel ihm eine geladene Waffe an den Schädel halten, während sich eine aufreizende Blondine oral an ihm zu schaffen macht. Er besteht den Test. Nun soll er – wenn er dazu bereit ist – ein Programm für Gabriel schreiben, dass Geld von illegalen Konten der CIA aus den Jahren unter der Leitung von J. Edgar Hoover auf Gabriels Konto bucht. Es handelt sich um die wahnsinnige Summe von 9.5 Milliarden Dollar. Sein eigenes Honorar soll 10.000.000 $ betragen. Stanley willigt ein und versucht, das nahezu Unmögliche zu schaffen und einen Wurm zu programmieren, der die 512 Bit Verschlüsselung des Systems überwinden kann. Ganze 4 Wochen Zeit gewährt man ihm dafür. | |||||||||||
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Kritik: |
In der Rolle des ehemaligen Top Spions Gabriel Shear der inzwischen seine eigenen Ideale vertritt, glänzt John Travolta mal wieder. Der auf großem Fuß lebende Spion weiß ganz genau, was er will, und ist eine Person, die knallhart kalkuliert. Er überlässt nichts dem Zufall und sichert sich nach allen Seiten ab. Dabei sieht er sich selbst – und der Zuschauer ihn ebenfalls – nicht einmal als totalen Bösewicht an. Er tut, was er tun muss, um seine Ziele zu verfolgen. Schon in der ersten Szene überzeugt der einstig philosophisch angehauchte Killer aus Pulp Fiction. ![]() Actionreich, von der ersten bis zu letzten Sekunde, wird der Kinobesucher von "Passwort: Swordfish" nicht einen Augenblick lang gelangweilt. Immer gibt es wieder etwas zu sehen, und an der Handlung zu entdecken, deren Zusammenhänge in der ersten Szene sicherlich und absichtlich nicht klar werden. Einen wesentlichen Anteil zum Leben des Films trägt die Musik von Paul Oakenfold bei. Sie hält die Bewegung auf der Leinwand aktiv und unterstützt maßgeblich die rasante Atmosphäre des Films. Schnelle Autos, heiße Frauen, blanke Waffen treten in dem Luxus, der die Szenen prägt, massenweise auf und heben einen in eine äußerst verruchte Welt der Edelmafiosos. Die Screendesigner legten offensichtlich großen Wert darauf, für jeden Schauplatz der Handlung ein exklusives Farbenspiel zu inszenieren, das sich nicht nur der Handlung, sondern auch der sich darin bewegenden Charakteren angleicht. Die umwerfenden Spezialeffekte, die gerade bei den Explosionen zu tragen kommen, sind der weiterentwickelten Techniken in diesem Bereich zu verdanken. Die erste Detonation, die in einer 280° Aufnahme im Stiel von Matrix gezeigt wird, bedurfte drei Wochen Vorbereitungszeit und musste an mehren Tagen gedreht werden, damit alles im Kasten war und wirklich kein Mensch zu Schaden kam. Das Ergebnis allein dieser Aufnahmen ist schlicht weg beeindruckend und alleine schon wert, den Film zu sehen. ![]() Fazit: "Passwort: Swordfish" ist ein Film, der seinesgleichen eine Menge voraus hat. Die Spannung bleibt konstant und die Schauspieler überzeugen. Kombiniert mit Musik und Licht entstand wohl einer der besten Actionfilme der letzten Jahre. Eine Info für alle, die den Film in der OV (englisch) sehen wollen: Es lohnt sich in jedem Fall, sich mit der englischen Fassung auseinander zu setzen, die zweifelsohne einen eigenen Reiz ausmacht. Jedoch ist für einen Menschen, der nicht täglich englisch spricht und vor allem nicht das Gehör für die Sprache hat, der erste Monolog von einem in diesem Fall sehr stark dialektisch sprechenden John Travolta ein Sprung ins kalte Wasser. Aber danach wird es leichter... Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Swordfish | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: Texte: |
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