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Im Netz der Spinne

  
Nach "Denn zum Küssen sind sie da" schlüpft Morgan Freeman zum zweiten Mal in die Rolle von Detective Alex Cross, der in der Entführung der kleinen Megan (Mika Boorem) ermittelt.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

16.08.2001:
Im Netz der Spinne

*** * ****
*** ** -
** ** 54%
  
Genre:

Krimi / Thriller

     
Regie: Lee Tamahori
  

Im Netz der Spinne

Inhalt: Der Secret Service bewacht eine Schule, weil dort die Tochter eines Regierungsmitglieds der USA unter anderm amerikanische Geschichte lernt. Und weil in die gut observierte Schule so leicht niemand eindringen kann, tarnt sich der Gangster Gary Soneji (Michael Wincott) als Lehrer, um die kleine Megan Rose (Mika Boorem) zu entführen. Soneji will aber mit seiner Entführung kein Lösegeld erpressen, wie man vielleicht annehmen könnte. Nein, er möchte mit seinem "genialen Verbrechen" in die Geschichtsbücher der USA einziehen. Dazu verhelfen soll ihm Detective Alex Cross (Morgan Freeman), dem er einen Schuh der Entführten in den Briefkasten legt. Dieser macht sich dann auch mit der für die Sicherheit in der Schule zuständigen Secret-Service-Agentin Jezzie Flannigan (Monica Potter) an die Ermittlungen.

Gemeinsam gelingt es ihnen schnell, die Pläne des größenwahnsinnigen Entführers zu durchkreuzen. Doch die kleine Megan bleibt verschwunden.

  

Im Netz der Spinne

Kritik: Nach "Denn zum Küssen sind sie da" schlüpft Morgan Freeman zum zweiten Mal in die Haut der von Autor James Petterson erdachten Figur des Detective Alex Cross. Obwohl er, wie auch Monica Potter, eine überzeugende Leistung bieten kann, wirkt der ganze Film trotzdem hochgradig konstruiert.

Tiefpunkt der Inszenierung ist eine "spontane", zufällige Hetzjagd zu Fuß durch die Washingtoner Rush Hour. Immer wieder klingelnde öffentliche Telefonzellen lassen die ganze Jagd deutlich ins Lächerliche abgleiten.

Obwohl mit Michael Wincott ein fähiger Mann für die Rolle des Gary Soneji gewählt wurde, gelingt es dem Team um Regisseur Lee Tamahori nicht, den Charakter des größenwahnsinngen Entführers glaubhaft und in der erforderlichen Tiefe in Szene zu setzen.

Dafür kann Mika Boorem als kleines entführtes Mädchen in den wenigen Szenen, in denen sie auftritt, überzeugen. Insgesamt stellt "Im Netz der Spinne" einen durchschnittlichen Krimi dar, der wohl nur für Fans von Morgan Freeman und "Denn zum Küssen sind sie da" eine Pflicht darstellt.

   
Hintergrund: Für die Produktion der zurälligen Jagd wurden zur Rush Hour in Washington Staus verursacht und in der historischen Washingtoner Union Station der U-Bahn-Verkehr angehalten.

Mika Boorem ist in einigen Folgen der Anwaltsserie "Ally McBeal" in der Rolle der jungen Ally zu sehen.

Monica Potter spielt zum ersten Mal in einem Thriller mit. Zuletzt war sie in "Hals über Kopf" an der Seite von Freddie Prinze Jr. zu sehen!

   
Links: Filmkritik zu Denn zum Küssen sind sie da.
   
Originaltitel: Along came a spider
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(54%)

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