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Evolution


  
Akte-X-Star David Duchovny, Hannibal Lecters Mätresse Julianne Moore, Orlando Jones, bekannt aus Mad-TV und American-Pie-Ikone Seann William Scott treten den Kampf gegen ein außerirdisches Ökosystem an.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

19.07.2001:
Evolution

**** ***** ****
**** **** ***
** **** 83%
  
Genre:

Komödie

  

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Regie: Ivan Reitman
  

Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)
Inhalt:

Eine klare einsame Nacht in der Wüste Arizonas wird nur durch die Anwesenheit des Poolboys Wayne gestört, der mit einer Gummipuppe und seinem Wagen die Abgeschiedenheit der Einöde nutzen möchte, um mit einem simulierten Brand für seine Feuerwehrprüfung zu üben. Doch die Stille trügt und nur knapp entgeht Wayne (Seann William Scott) einem einschlagenden Meteoriten, der sein Auto vernichtet.

An dem Provinz-College von Glan Canyon lehren Dr. Ira Kane (David Duchovny) und sein guter Freund Harry Block (Orlando Jones) als Dozenten in den Fächern Biologie und Geologie - immer auf die "große" Chance hoffend, die sie aus dem Provinzleben befreien könnte. Harry wird als Geologe zu der Meteoriten-Einschlagsstelle geordert.

Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)
 
In Begleitung von Ira dringt er in das Höhlensystem ein, dass nun den Brocken aus dem All beherbergt. Vollkommen untypisch für einen solchen Einschlag, ragt riesenhaft der Gesteinsbrocken aus dem All aus dem sandigen Höhlenboden. Als Harry eine Probe des Steins entnimmt tritt eine blaue Flüssigkeit aus der Bruchstelle aus.

Im Labor beobachtet Ira dann etwas Unglaubliches: Er entdeckt unter dem Mikroskop einzellige Lebensformen. Damit wäre der Beweis für außerirdisches Leben erbracht. Als er den fremden Organismen jedoch bei der Mithose – der Zellteilung – zusehen kann, ist er erschrocken. Vor seinen Augen läuft die schnellste Stoffwechselfunktion ab, die jemals ein Mensch sah. Eine weitergehende Untersuchung macht deutlich, dass die fremden Zellen mit 10 Basenpaaren den irdischen Wesen mit vieren einen ganzen Schritt vorraus sind. Schnellstens setzt er Harry über seine Entdeckung in Kenntnis.

Als Ira das nächste Mal einen Blick durch das Mikroskop auf die Probe werfen kann, sind die Einzeller verschwunden. Statt dessen bevölkern nun mehrzellige Organismen den Objektträger. Die Evolution hat begonnen.

Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)

Genau so schnell wie die fremden Zellen mutieren und sich weiterentwickeln, erfährt auch das Militär von dem Vorfall in Glen Canyon und errichtet um die Fundstelle ein hermetisch abgeschlossenes Labor, unter der militärischen Leitung von General Russel Woodman (Ted Levine) und wissenschaftlicher Führung durch die ein wenig trottelige Dr. Allison Reed (Julianne Moore) vom Zentrum für Seuchengefahr und Vorbeugung (CDC).

Woodman und Ira, die sich aus früheren Zeiten kennen, nutzen den Vorfall für eine kleine Privatfehde, deren Leitertagender die Wissenschaft ist. Als deutlich wird, welche exponentiellen Wachstumsgesetzen die fremdem Organismen unterworfen sind, beschließen die Militärs ein radikales Ausrotten der fremden Spezies durch Napalm.

Wanye, Harry, Ira und Allison, die über verschlungene Wege zueinander finden, kämpfen jedoch an einer eigenen Front.

  

Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)
Kritik:

Entgegen des ersten Skriptes, das "Evolution"-Autor Jakoby ablieferte, ist Ivan Reitmans (Ghostbusters) "Evolution" kein dramatischer Science-Fiction-Thriller, sondern eine gelungene Mischung aus Humor, Slapstick und realen wissenschaftlichen Thesen. Die sogenannte Panspermia-Theorie bildet die Grundlage für den Streifen, wobei außerirdische Zellen auf Kometen und Meteoriten durch das All treiben und so auch auf unserem Planeten das Leben ermöglicht haben sollen. Mit dieser simplen Grundlage, etlichen Special-Effects und dem wunderbar harmonisierenden Schauspieler-Team, kreierte der Regisseur und Produzent Ivan Reitman nach "American Pie" und "Road Trip" einen weiteren unterhaltsamen Film.

Der Akte-X-Star und bekanntermaßen Alien-erprobte David Duchovny geht in der Rolle des zynischen Dr. Ira Kane förmlich auf. Ihm scheint die Rolle quasi auf den Leib geschneidert zu sein. Dasselbe gilt auch für Seann William Scott, der mit seiner bekanntermaßen angenehmen Art von Humor den naiven Burschen Wayne verkörpert. Orlando Jones als postpubatärer College-Dozent mit einem Faible für Frauen ist mindestens genau so gut besetzt, wie die kürzlich als FBI-Special-Agent Clarice Starling agierende Juilanne Moore in Gestalt der leicht tollpatschigen Dr. Allison Reed. Neben diesem harten Kern fällt auch Dan Aykroyd positiv auf, der den leicht exzentrischen Govenor Lewis zu mimen weiß.

Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)
 
Es sei noch angemerkt, dass alle Schauspieler mit den 'bekannten' Synchronstimmen besetzt werden konnten.

Die zahllosen Kreaturen, welche dem Visuell-Effect-Team unter der Leitung von Phil Tippet entsprangen, sind in hohem Maße auffällig farbenfroh, fantastisch und ebenso skurril anzusehen. Nicht selten widersprechen sie in ihrem Erscheinungsbild so ziemlich allem, was wir an Lebewesen auf unserem Planeten beherbergen und uns unter "logischer" Anatomie vorstellen könnten. Auffällig sind jedoch mehr als nur einmal, die "Ausscheidungsorgane".

Fazit: "Evolution" ist eine geschickt in Szene gesetzte Komödie, die durchaus das Prädikat sehenswert verdient hat, und einem die eine oder andere Freudenträne abverlangt.

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Hintergrund:
   
Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)
Die "Evolution" hat begonnen...
Originaltitel: Evolution
   
Links:
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(83%),
DJMK(82%)

Texte:
RS

Evolution (mit David Duchovny, Julianne Moore, Seann William Scott und Orlando Jones)



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