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Berlin is in Germany |
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01.11.2001: |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Hannes Stöhr | |||||||||||
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| Inhalt: | Martin Schulz (Jörg
Schüttauf) hat seine Strafe verbüßt, sollte man meinen. Elf Jahre saß er im Knast
wegen Mordes, eigentlich war es ja ein Unfall, aber die Gerichte in der DDR kannten ihre
eigene Wahrheit. Die richtige Strafe für Martin kommt allerdings noch: Berlin ist nicht
mehr dieselbe Stadt. Abgesehen von Baustellen wohin man schaut, haben sich die
Straßennamen geändert. So kommt Martin natürlich entsprechend schlecht zurecht und mit
dem Taxischein ist auch Essig. Seine Frau hat natürlich einen neuen und seinen Sohn Rokko hat er nie kennen gelernt. Jetzt gilt es einen Neuanfang zu wagen, doch der grundehrliche und sympathische Mann hat als Ex-Knacki" schlechte Karten und das neue politische System mit freier Wirtschaft macht es ihm nicht leichter. |
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| Kritik: | Hannes Stöhr
ist mit seinem Erstling ein wunderbar leichter Film gelungen, der es weiß, die Zuschauer
nachdenklich zu machen. Gnadenlos räumt er mit Vorurteilen auf und schafft Charaktere
jenseits von jeglichem Schwarz-Weiß-Denken. Der Film bleibt indessen völlig, was von
Konsequenz zeugt. Doch gibt das leider auch Raum für einige Längen. Außerdem wirkt
"Berlin is in Germany" stellenweise wir eine Episodensammlung, der der Rote
Faden erst nachträglich hinzugefügt wurde. Insgesamt ist es die außergewöhnliche Idee,
die diesen Film wertvoll macht und Jörg Schüttauf ist als Sympathieträger
ideal besetzt. Trotz allem konnte Berlin is in Germany" auf der Berlinale 2001 zurecht den Panorama-Publikumspreis ergattern. |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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