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Amores Perros |
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01.11.2001 |
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| Genre: | Episodenfilm (Drama) | |||||||||||
| Regie: | Alejandro González Iñárritu | |||||||||||
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| Inhalt
& Kritik: von hope |
Der Hund ist des
Menschen bester Freund und um die Beziehung von Menschen zu ihren Hunden geht es in den
drei Episoden des Debütfilms von Alejandro González Iñárritu. Octavio (Gael García Bernal) muss mit ansehen, wie sein Bruder seine Frau behandelt. Dabei wäre Octavio am liebsten selbst mit Susana (Vanessa Bauche) zusammen. Um wenigstens ein einigermaßen gutes Leben zu haben, geht er mit seinem Hund zu Hundekämpfen und macht so die große Kohle. Valeria (Goya Toleda) hat ihren Schoßhund als Kinderersatz. Als Topmodel kann sie sich es natürlich nicht leisten, Kinder zu haben. Als sie durch einen Autounfall an den Rollstuhl gefesselt ist, kann nur ihr Hündchen sie trösten. Als dieser in ein Loch stürzt und unter dem Boden ihrer Wohnung lebt, bricht für Valeria eine Welt zusammen.
Plakat aus vergangenen Zeiten... El Chivo (Emilio Echevarría) ist aus ganz anderem Holz geschnitzt. Er haust in einem abbruchreifen Haus mit mehreren Straßenhunden. Seine Hunde sind sein ein und alles. Sie schaffen es, ihn über den verlorengegangen Kontakt zu seiner Tochter hinweg zu trösten. El Chivo gehen Hunde aber manchmal sogar über Menschenleben. Bei einem Unfall überlässt er die Menschen ihrem Schicksal und nimmt den angeschossenen Hund mit, um ihn gesund zu pflegen. Diese drei Haupthandlungsstränge sind äußerst genial ineinander verwebt. Dennoch schaffte Alejandro González Iñárritu es, sie klar voneinander abzugrenzen. Der Episodenfilm präsentiert sich hier in seiner vollendeten Form. Die verschiedenen Protagonisten tauchen scheinbar zufällig in einer anderen Episode auf oder die Handlungen ähneln sich.
Das alle Episoden zusammenführende Ereignis ist ein Autounfall in den alle Charaktere und auch alle Hunde verwickelt sind. Konsequent ist dieser Unfall aus allen drei Perspektiven zu sehen. Dabei werden Zeitsprünge elegant übergangen und die unlineare Erzählstruktur ist für den Zuschauer keineswegs störend. Ein weiteres Leitmotiv in Amores Perros" ist Gewalt und Liebe. Jedesmal wenn Gewalt gegen jemanden eingesetzt wird, rächt es sich. Dabei hält der Film weder die Moral hoch, noch verurteilt er die handelnden Personen. Er hält sich dezent zurück und überlässt es jedem Zuschauer sich eine eigene Meinung zu bilden. Der Film erhielt bereits eine Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film. |
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| Originaltitel: | Amores Perros | |||||||||||
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