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Liebesluder |
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02.11.2000: |
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| Genre: | schwarze Komödie |
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| Regie: | Detlev Buck | |||||||||||
| Inhalt: | Der Busfahrer Speedy (Simon Schwarz) entdeckt die junge Ina (Mavie
Hörbiger, siehe Foto) in seinem Bus. Sie liegt da, scheint völlig fertig. Auf der
Fahrt nach Meschede kommen die beiden ins Gespräch. Ina erfährt, dass es dort einen
Flugplatz gibt, zu dem sie sich dann auch begibt. Einmal dort flirtet sie gleich mit dem
ganzen Fliegerclub und bekommt einen nach dem anderen ins Bett.Ein paar Tage später, mitten auf der Hochzeit von Nase (Pierre Besson) und Christine (Anke Engelke) lässt Ina die Bombe platzen: Sie ist schwanger und weiß nicht von wem. Von nun an werden die Freunde Nase, Wusch (Detlef Buck), Karuso (Matthias Matschke), Chef des Privatflugplatzes, und Wagner (Bruno Cathomas) von der jungen Biologiestudentin erpresst. Doch wer schlau ist, lässt sich nicht erpressen, sondern schlägt zurück. Und für ihren genialen Coup haben sich die Freunde den Busfahrer Speedy ausgeguckt, dem Ina zu vertrauen scheint. Doch keiner hatte mit der Spitzfindigkeit von Wuschs Frau Suse (Barbara Philipp) gerechnet, die es schafft, alles gründlich durcheinander zu bringen. |
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| Kritik: | Mit schwarzem Humor steuert Detlev
Buck diese Komödie mal mehr mal weniger gradlinig bis zu ihrem Höhepunkt, der
nicht perfekter hätte sein können. Während all der harmlosen, ja teilweise verspielten
Szenen, eingefangen in romantischen oder nüchtern-klaren Bildern, bekommt man mehr und
mehr Einblick in das, was hinter der Fassade steht. Hier wird mit den Ängsten der
Menschen in der Kleinstadt, mit der Eifersucht, mit Prädikaten wie Ansehen und Etikette
ein wahnwitziges Spiel getrieben. Und wer aufschreit, wird zum Schweigen gebracht... Mavie Hörbinger bleibt in ihrer Rolle zurückhaltend, vielleicht etwas zu passiv. Während ihr die Vorstellung der ruhigen und überlegten Ina sehr gut gelingt, schafft sie es nur schwer, die Emotionen am Ende des Films darzustellen. Die Rolle der intelligenten Hausfrau Christine, die sich niemals in Dinge einmischt, die sie nichts angehen, ist mit Anke Engelke perfekt besetzt. Knapp und humorvoll setzt sie sich immer wieder gut in Szene. Wenn man am Ende ohne Zweifel anerkennen muss, dass die vorgestellte Lösung für alle die Beste ist, kann einen das schon bedrücken. Detlev Buck ist mit "Liebesluder" ein modernes, gesellschaftskritisches Stück Kinounterhaltung gelungen, das einen Kinobesuch wert ist, allerdings auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack entspricht... |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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