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Johanna von Orleans

  
Luc Besson inszeniert eine Neuauflage des historischen Stoffes um Jeanne d’Arc. In der Hauptrolle: Milla Jovovich.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

13.01.2000
Johanna von Orleans

* *** **
**** *** -
***** ** 65%
  
Genre:

Historienverfilmung

     
Regie: Luc Besson
  
Inhalt:

Johanna von OrleansDer geschichtliche Inhalt dürfte hinlänglich bekannt sein. Für alle, die es trotzdem noch mal nachlesen wollen, hier eine kurze Zusammenfassung:

Das Bauernmädchen Jeanne (Milla Jovovich, im Foto rechts) hat göttliche Eingebungen. Er beruft sie zur Befreierin Frankreichs. Sie soll den französischen Armeen helfen, den 100jährigen Krieg zu gewinnen und Dauphin Charles VII (John Malkovich) auf zum Thron verhelfen. Durch Beharrlichkeit gelingt es ihr, den Dauphin von ihr zu überzeugen. Als sie in englische Gefangenschaft gerät, will der Dauphin nichts mehr von ihr wissen und geht nicht auf die Lösegeldforderung ein, obwohl das französische Volk dafür gesammelt hat. Jeanne wird vor eine klerikales Gericht gestellt und  1431 hingerichtet.

  

Johanna von Orleans

Kritik:

Luc Besson versucht durch brillante Bilder und ein Staraufgebot die bekannte Story wett zu machen. In Nebenrollen Faye Dunaway als die Schwiegermutter von Charles VII und Dustin Hoffmann als Jeannes Gewissen. Milla Jovovich gibt ihr Bestes, doch leider wirkt sie stellenweise so überdreht und hysterisch, dass die historische Figur ins Lächerliche gezogen wird. Durch ihre Wandlungsfähigkeit sieht sie mit langen Haaren aus wie das naive Bauernmädchen und mit kurzen wirklich schon fast wie ein junger Mann.

Die religiöse Thematik des Films mag so manchen Kinogänger von diesem Film abgehalten haben. Erst gegen Ende des Films findet sich eine plausible Erklärung für Jeannes Gotteseingebungen und der religiöse Schleier wird dem Film genommen. John Malkovich spielt in alter Gefährliche-Liebschaften-Manier den gelangweilten Herrscher, der es sich mit Wein, Weib und Gesang gemütlich macht. Bis es soweit ist, ist ihm die Hilfe eines jungen Bauernmädchens natürlich gerade recht, viel kaputt machen kann sie ohnehin nicht mehr.

Die Geschichte wurde schon über 40 mal verfilmt, umso erstaunlicher, dass Trendsetter Luc Besson sich erneut an diesen Stoff macht. Man kann diese Verfilmung zu den Besten und Längsten, aber auch zu den Blutrünstigsten zählen. Den McDonalds-Besuch sollten zartbesaitete an diesem Abend lieber sein lassen. Ein schöner Film, für Fans aber kein Muss.

   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(65%)

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Johanna von Orleans

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