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Grasgeflüster |
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17.08.2000: |
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| Genre: | Schwarze Komödie |
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| Regie: | Nigel Cole | |||||||||||
| Inhalt: | Grace'
(Brenda Blethyn, siehe Foto rechts) Göttergatte hat sich das Leben genommen
und ihr abgesehen von einem verschuldeten Haus nur noch mehr Schulden hinterlassen. Wäre
der Verlust nicht schon schmerzlich genug, rücken ihr nun die Gläubiger auf die Pelle.Alle Bewohner des malerischen englischen Dorfes versuchen Grace zu unterstützen, indem sie ihr kleinere Schulden erlassen, aber das reicht nicht, so lange große Banken ihr Geld zurück wollen. Da kommt der Zufall gelegen, daß sie ihrem ehemaligen Gärtner Matthew (Craig Ferguson) dabei beraten soll, wie er seine Cannabispflanzen wieder auf Vordermann bekommt. Grace als passionierte Orchideenzüchterin kann das Elend der Pflanzen nicht mitansehen und nimmt sie in ihre Obhut. In ihrem Gewächshaus kommen die Pflanzen in den Genuß von künstlichen Tag- und Nachtphasen und mit einer Nährlösung werden sie fachmännisch aufgepeppelt. Eigentlich waren die Pflanzen ja nur für den Hausgebrauch von Matthew und seinen Freunden gedacht, doch als Grace auf den Trichter kommt, was dieser Schatz für einen Marktwert hat, wandelt sie ihr Gewächshaus in einen Drogendschungel um, und das alles mit freundlicher Genehmigung ihrer Mitbürger. |
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| Kritik: | "Grasgeflüster"
ist endlich wieder ein richtig schöner Film mit dem so berühmten englischen Humor. Der
Film hat alles, was eine Komödie ausmacht. Die beiden Hauptdarsteller Brenda
Blethyn und Craig Ferguson sind allein vom Alter recht
unterschiedlich, da hat Drehbuchschreiber Mark Crowdy einfach in einer
Nebenhandlung eine Liebesgeschichte eingebaut. Es gibt also auch was fürs Herz... Brenda Blethyn spielt die heimelige Orchideenzüchterin perfekt. Sie hat immer ein gutes Wort für ihre Mitmenschen, nicht zuletzt deshalb erfährt sie von ihren Nachbarn viel Mitgefühl. Ihr Partner Craig Ferguson, der als Schotte viel Spott einstecken muss, spielt toll. Hin- und hergerissen zwischen dem Haschisch-Anbau und der Liebe schafft er es letztendlich, seine Freundin nicht zu verlieren und Grace dennoch zu helfen. Das Ende des Films kommt im Nachrichtenstil an und ist der Wehrmutstropfen nach der tollen detailverliebten Erzählweise vom Anfang. Nigel Cole hatte scheinbar Angst, sein Film wäre zu lang geworden, doch genaugenommen kann man gar nicht genug kriegen und geht beinahe widerwillig aus dem Kino! |
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