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Ein Freund zum Verlieben

  
Abbie (Madonna) nutzt die Chance, ein Kind von ihrem schwulen Bekannten Robert (Rupert Everett) zu bekommen - doch alles endet im Sorgerechtsstreit...
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

10.08.2000
Ein Freund zum Verlieben

**** ** ****
* ***** ***
**** **** 79%
  
Genre:

Drama

     
Regie: John Schlesinger
  
Inhalt:

Madonna in "Ein Freund zum Verlieben"Abbie (Madonna, siehe Foto rechts) ist frustriert. Ihr Freund hat mit ihr Schluss gemacht. Sie findet sich selbst zu alt und weiß nicht ob sie jemals das Kind haben wird, was sie sich doch so sehr wünscht.

In Robert (Rupert Everett) hat sie ihren besten Freund. Er ist schwul und er versteht ihre Probleme nur zu gut. Als es darum geht Abbys Ex den Wohnungsschlüssel abzunehmen und ihm gleichzeitig für sein Verhalten eins auszuwischen springt Robert kurzerhand als Ex-Lover in die Bresche...

Nach ein paar Gläsern zuviel passiert das, was eigentlich nie hätte passieren dürfen. Abby und Robert schlafen miteinander - und wie es das Schicksal so will, ist Abby anschließend schwanger. Robert und Abby beschließen, das Kind gemeinsam großzuziehen, was anfänglich auch ganz gut funktioniert.

Mit zunehmendem Alter wird das natürlich schwieriger: Sam (Malcolm Stumpf) fragt nach, warum seine Eltern getrennt Schlafzimmer haben... Und dann passiert das, womit Abby niemals mehr gerechnet hätte: Sie trifft ihren Traummann Ben (Benjamin Bratt). Obwohl auch Robert während der letzten Jahre einige Beziehungen hatte, waren seine Lover jedoch nie in der gemeinsamen Wohnung oder im Leben seines Sohnes aufgetaucht. Beides tut Ben jedoch, was Robert überhaupt nicht passt. Er und Abby trennen sich im Streit und schon bald entbrennt zwischen ihnen ein erbitterter Kampf um das Sorgerecht des gemeinsamen Sohnes...

     
Kritik:

Ein Freund zum VerliebenThomas Ropelewski hat sich hier an eine äußerst schwierige Thematik gewagt. Obwohl natürlich die ganze Story an einigen Stellen reichlich zusammengestrickt wirkt, ist doch der Kern des Problems, das Sorgerecht eines schwulen Vaters an seinem unehelichen Kind, ein umstrittenes Thema.

Rupert Everett schafft es, die Gefühle, die er als Vater seinem Sohn entgegenbringt überaus deutlich zu machen: Sam ist das Wichtigste in seinem Leben. Er zieht im wahrsten Sinne des Wortes alle Register um ihm weiterhin der Vater sein zu können.

Madonna ist sicherlich keine schlechte Besetzung für die Rolle der Abby. Es fällt allerdings doch etwas schwer, ihr die Rolle der alternden, an sich selbst zweifelnden Yoga-Lehrerin abzunehmen.

nsgesamt vollführt "The Next Best Thing" eine äußerst große Zahl von Wendungen und Biegungen, was vor allem dem Unterhaltungswert schadet.

Positiv ist allerdings, dass der Film nicht mit einem typisch amerikanischen Happy-End ausläuft, sondern eigentlich in einem offenen Ende, in dem klar wird, dass es eigentlich nur einen Verlierer gibt, nämlich den Sohn der beiden Hauptakteure, der von da an in einer höchst komplizierten Situation aufwachsen muss...

   
Originaltitel: The Next Best Thing
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(79%)

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