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Durchgeknallt

  
Winona Ryder und Angelina Jolie sind in den 60ern total durchgeknallt.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

15.06.2000:
Durchgeknallt

**** ***** ***
* **** **
**** ***** 82%
  
Genre:

Tragikomödie

     
Regie: James Mangold
  
Inhalt: Susanna Kaynes (Winona Ryder) spült eines nachts drei Packungen Aspirin mit Wodka runter. Wirklich umbringen wollte sie sich gar nicht, sie hatte nur Kopfschmerzen. Daraufhin wird sie von ihren Eltern in eine geschlossene Anstalt eingewiesen, doch leider werden durch den Aufenthalt und die Medikamente, die sie bekommt, ihre Zeitsprünge nicht besser.

Zunächst ist sie schwer geschockt von den verschiedenen Verrücktheiten ihrer Mitinsassen, aber bald freundet sie sich mit ihnen an und findet in der manischen Lisa (Oscar für Angelina Jolie) eine beste Freundin.

Alle zusammen machen sie der Oberschwester Valerie (Whoopi Goldberg) das Leben schwer und stellen viel Unfug an, bis Lisa und Susanna beschließen zu flüchten.

  

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Susanna kann sich nicht an das Eingesperrtsein gewöhnen (links).
Lisa macht es dem Personal nicht einfach (rechts).

Kritik: Die wahre Geschichte von Susanna Kayes wurde sehr anrührend, aber nicht sentimental verfilmt. Sie spielt gemäß der Buchvorlage der echten Susanna in den 60ern, was einen vor einem kleinen Sozialgeschichtsunterricht nicht bewahrt. Leider spart Regisseur James Mangold nicht mit Klischees über psychiatrische Anstalten.

Winona Ryder, Angelina Jolie und die anderen Insassen spielen ihre Rollen toll. Die aufkommende Gruppendynamik, sobald Lisa erscheint, wirkt echt und kommt aufrichtig rüber.

Whoopi Goldberg ist (wie in fast jedem ihrer letzten Filme) der ruhende Pol. Nichts kann sie aus der Fassung bringen und sind die Patienten noch so daneben. So kann sie ihrem Charakter leider nur wenig Tiefe geben. Nur ein einziges Mal gerät sie aus der Ruhe, um Susanna aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.

Ein bewegender, kurzweiliger Film, für den sich ein Kinobesuch auf jeden Fall lohnt.

   

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Valerie ist die Ruhe selbst (links).
Sie hat sich den Oscar verdient: Angelina Jolie (rechts).

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(82%)

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Endlich kann sie wieder lachen (links).
Nächtliche Konzerte auf dem Flur werden nicht gern gesehen (rechts).

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