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Durchgeknallt |
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15.06.2000: |
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| Genre: | Tragikomödie |
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| Regie: | James Mangold | |||||||||||
| Inhalt: | Susanna Kaynes (Winona
Ryder) spült eines nachts drei Packungen Aspirin mit Wodka runter. Wirklich
umbringen wollte sie sich gar nicht, sie hatte nur Kopfschmerzen. Daraufhin wird sie von
ihren Eltern in eine geschlossene Anstalt eingewiesen, doch leider werden durch den
Aufenthalt und die Medikamente, die sie bekommt, ihre Zeitsprünge nicht besser. Zunächst ist sie schwer geschockt von den verschiedenen Verrücktheiten ihrer Mitinsassen, aber bald freundet sie sich mit ihnen an und findet in der manischen Lisa (Oscar für Angelina Jolie) eine beste Freundin. Alle zusammen machen sie der Oberschwester Valerie (Whoopi Goldberg) das Leben schwer und stellen viel Unfug an, bis Lisa und Susanna beschließen zu flüchten. |
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| Kritik: | Die wahre Geschichte von
Susanna Kayes wurde sehr anrührend, aber nicht sentimental verfilmt. Sie spielt gemäß
der Buchvorlage der echten Susanna in den 60ern, was einen vor einem kleinen
Sozialgeschichtsunterricht nicht bewahrt. Leider spart Regisseur James Mangold
nicht mit Klischees über psychiatrische Anstalten. Winona Ryder, Angelina Jolie und die anderen Insassen spielen ihre Rollen toll. Die aufkommende Gruppendynamik, sobald Lisa erscheint, wirkt echt und kommt aufrichtig rüber. Whoopi Goldberg ist (wie in fast jedem ihrer letzten Filme) der ruhende Pol. Nichts kann sie aus der Fassung bringen und sind die Patienten noch so daneben. So kann sie ihrem Charakter leider nur wenig Tiefe geben. Nur ein einziges Mal gerät sie aus der Ruhe, um Susanna aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Ein bewegender, kurzweiliger Film, für den sich ein Kinobesuch auf jeden Fall lohnt. |
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