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Rob Reiner zeigt uns das, was sonst hinter dem "und wenn sie nicht gestorben sind" verschwindet! Ben (Bruce Willis) und Katie (Michelle Pfeiffer) wollen sich nach 15 Ehejahren trennen.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

23.03.2000:
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*** *** ****
* * ***
***** **** 71%
  
Genre: unromantischer Liebesfilm / Drama
     
Regie: Rob Reiner
  
Inhalt: An Deiner SeiteDie Jordans leben in einem kleinen Häuschen am Rande der Stadt. Die beiden Kinder Erin (Colleen Rennison) und Josh (Jake Sandvig) sind 10 und 12. Sie sind kurz vor dem jährlichen Kinder-Ferienlager viel zu aufgeregt, um die Spannungen, die zwischen ihren Eltern entstanden sind, wirklich zu registrieren. Kaum haben Katie (Michelle Pfeiffer) und Ben (Bruce Willis) ihre Sprösslinge dem Busfahrer übergeben, setzen sie das in die Tat um, was sie nach 15 Jahren Ehe durch die letzten Wochen gerettet hat: Sie trennen sich; Ben zieht aus.

Was sich im Folgenden abspielt, vermischt die Erinnerungen daran, wie Ben und Katie sich vor 15 Jahren kennen gelernt haben, und daran, wie sie sich auseinander gelebt haben, mit dem traurigen – getrennten – Alltag von heute.

Und das Schwierigste haben die Beiden noch vor sich. Nachdem sie selbst gelernt haben, getrennt zu leben, müssen sie es nun noch ihren Kindern beibringen: Natürlich so schonend wie möglich...

  

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Kritik: Michelle Pfeiffer und Bruce Willis schaffen es über die gesamte Filmlänge, ihre Charaktere klar und überzeugend darzustellen. Dass zur Verdeutlichung eines zeitlichen Unterschiedes von 15 Jahren nicht mehr als eine andere Frisur aufgeboten wurde, wirkt angesichts der sonst ziemlich detailreichen und konzentrierten Inszenierung etwas nachlässig, es sei denn, Rob Reiner sieht seine Bilder in der Tat als Abbildung der Gedanken von Katie und Ben.
Sicherlich, die teilweise recht heftigen Schnitte und Sprünge, die "The Story of Us" bisweilen produziert, sorgen manchmal für spontane Verwirrung. Die lichtet sich jedoch im Laufe des Filmes, wenn die Zusammenhänge klarer werden. Schwachpunkt des Films ist eindeutig die Dialoglastigkeit und die Musik... Das Titelstück ist zwar nicht schlecht, aber es taucht etwas zu häufig im Film auf. Sobald vor allem Bruce Willis dazu übergeht, Stimmungen und Emotionen ohne Worte zu vermitteln, steigt der Unterhaltungswert des Films enorm an – nur leider passiert dies ein wenig zu selten.

Insgesamt kann man sagen, dass die beiden Autoren Alan Zweibel und Jessie Nelson sich einem nicht unbekannten Stoff auf eine ungewöhnliche Art und Weise angenommen haben. Bis zum perfekten "Finale" halten sie den Ausgang der Geschichte völlig offen. Dabei spielen sie gekonnt mit den Anachronismen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten in der Beziehung der Jordans, was den Film an keiner Stelle vorhersehbar macht.

An Deiner Seite wird all denjenigen sehr gut gefallen, die die "Heile-Welt-Stimmung" der meisten romantischen Liebeskomödien gründlich satt haben. Rob Reiner zeigt uns das, was sonst hinter dem "und wenn sie nicht gestorben sind" verschwindet!

   

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Eine der schönsten Szenen - bei einem Ehepaar
sind immer Eltern und Schwiegereltern mit im Bett
(mit im Bild: Regisseur Rob Reiner, 3.v.l.)

Originaltitel: The Story of Us
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(71%)

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