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leer Tenet


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** ** **** **** *** * *** **** 75%
 

 
Der Protagonist (John David Washington) soll der Sache auf den Grund gehen, warum plötzlich so viele „invertierte“, d.h. aus der Zeit gefallene Gegenstände auftauchen, wodurch die Weltordnung in Gefahr geraten könnte. Science-Fiction mit solider Logik, deren Rückwärts-Lauf-Stilmittel aber nach einiger Zeit ermüdet.


Als Mitglied einer Geheimorganisation wird der Protagonist (John David Washington), gerade als er einer Gefangennahme durch die Einnahme einer Todespille entkommen konnte, auf eine neue Mission geschickt. Erst erfährt er, dass es „invertierte“ Gegenstände gibt, für die die Zeit rückwärtsläuft. Dann weiht ihn sein Kontaktmann Neil (Robert Pattinson) nach und nach in weitere Einzelheiten ein. Er erfährt, dass Maschinen existieren, durch die man Gegenstände und Menschen in der Zeit umkehren kann. Passiert dies mit Menschen, dann „laufen sie rückwärts“, was einige Gefahren aber auch unsagbar viele Vorteile haben kann. Es bleibt ihm schließlich nichts anderes übrig, als diese Technologie entweder zu zerstören oder selbst anzuwenden, um den Oligarchen Andrei Sator (Kenneth Brannagh) daran zu hindern, mit seinem eigenen Selbstmord die Auslöschung der gesamtem Menschheit einzuleiten.


Actionszenen, bei denen die Gegner in unterschiedlichen Zeitrichtungen agieren? Das hört sich erst einmal faszinierend an und wird in einer Autobahnszene auch gekonnt inszeniert. Allerdings hat Christopher Nolan dieses Stilmittel im weiteren Verlauf überstrapaziert und insbesondere in der Militäraktion wirkt das Ganze schlussendlich leider eher ermüdend als begeisternd.

Immerhin kann man dem Regisseur und Drehbuchautor seine Logik nicht abstreiten. Er ist konsequent in der Behandlung von Ursache und Wirkung, was auf der einen Seite dem Film eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht, auf der anderen Seite einige Überraschungen vorwegnimmt.

Während John David Washington immerhin solide spielt, kann Robert Pattinson auf der ganzen Linie überzeugen. Unter den anderen Darstellern finden sich große Namen wie Michael Caine und Kenneth Brannagh, die aber ihr Potential nur ansatzweise ausschöpfen können. Hier wurde eindeutig zu viel dem „großen“ Haupteffekt geopfert.

So ist Tenet insgesamt eher ein durchschnittlicher Science-Fiction-Actionfilm, der mit Hochglanz-Optik gefällt und sich ansonsten ganz auf sein Stilmittel der „Rückwärts-Action“ fokussiert.

Tenet (mit John David Washington und Robert Pattinson)

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Fakten
Originaltitel:
Tenet
 
deutscher Kinostart am:
26.08.2020
 
Genre:
Science-Fiction / Action
 
Regie:
Christopher Nolan
 
Länge:
ca. 150 Minuten
 
FSK der Kinofassung:
ab 12 freigegeben
mit Eltern ab sechs Jahren erlaubt
 
Kinoverleih:
Warner
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(75%)
 
Texte:
RS
 
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