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leer Laserkill - Todesstrahlen aus dem All


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
* * * * * - * * 18%
 

 
Wenn Filme es in die Reihe SchleFaZ auf Tele 5 geschafft haben, hat das meist einen Grund. So auch bei Laserblast.

Laserkill - Todesstrahlen aus dem All


Irgendwo in der Wüste läuft ein entstelltes humanoides Wesen rum, das statt eines Armes eine Art Lasergewehr hat. In der Nähe landet ein Raumschiff, aus dem zwei Außerirdische steigen, die das humanoide Wesen töten. Zurückbleibt ein Haufen Asche und eben das Lasergewehr.

Der Außenseiter Billy findet diese Waffe und schafft es, sie zu aktivieren. Mit der Waffe rächt er sich an den Menschen, die ihn über Jahre hinweg schikaniert haben. Nach und nach übernimmt diese nun die Kontrolle über ihn und verwandelt ihn ebenfalls in den Mutanten, der am Anfang getötet wurde.

Seine Freundin Kathy versucht unterdessen, ihn von der Nutzung der Waffe abzubringen, kann aber seien Verwandlung nicht mehr aufhalten.

Laserkill - Todesstrahlen aus dem All


B-Movies von Full Moon sind immer so eine Sache. Es gibt durchaus Perlen, die entweder auf humoristische Weise überzeugen können (wie "Head oft the Family" aka "The Brain") oder ein ganzes Genre persiflieren ("Reform School Girls") und dann gibt es "Laserblast" von Regisseur Michael Rae der einfach nur B ist.

Produzent Charles Band kündigt verheißungsvoll im Vorwort an, dass erstmalig die Stop-Motion-Technik in einem Full Moon Film verwendet wird. Wer nun Gedanken an den großartigen Ray Harryhausen verschwendet, sollte dies tunlichst vermeiden. Zwar werden die Aliens tatsächlich nett animiert, aber das ganze Umfeld ist völlig deplatziert. Mit Größenverhältnissen hat man es in dem Film nicht so.

Laserkill - Todesstrahlen aus dem All

Womit man es aber auch nicht so hat, ist mit schauspielerischer Leistung. Die ist faktisch nicht vorhanden. Wenn Billy wie wild mit dem Laserarm fuchtelnd durch die Straße rennt, ist der einzige Gedanke „Herrje, erlöst den Armen doch endlich, damit der Film ein Ende findet“.

Gerettet wird das auch nicht durch die Erwähnung von Roddy McDowell als Arzt, dem als einziger sowas wie ein Grundstock an schauspielerischem Vermögen zugesprochen werden kann. Mit seinen späteren Rollen in "Fright Night" oder "Das Böse unter der Sonne" kann das hier allerdings nicht mithalten.

Laserkill - Todesstrahlen aus dem All

Der Film war also völlig zurecht bei Oliver Kalkofe in SchleFaZ unterwegs – diese Fsssung ist als Bonus auf der Blu-ray enthalten. Dennoch muss man Wicked Vision anrechnen, dass sie den Film restauriert haben und gleichzeitig erklären, dass das Originaltonband verschwunden ist und somit aus verschiedenen Quellen neu vertont werden musste.

Das hört man auch, hat aber keinen Einfluss auf die Bewertung. Der Film wäre auch mit besserem Ton ein glatter Reinfall.

Laserkill - Todesstrahlen aus dem All

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Fakten
Originaltitel:
Laserblast
 
deutscher Kinostart am:
01.01.1982
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
14.10.2019
 
Genre:
Science-Fiction
 
Regie:
Michael Rae
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(18%)
 
Texte:
AL
 
Vertrieb (für Heimkino):
Wicked Vision

FSK der Heimkino-Fassung:
ab 16 freigegeben
 
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