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leer Madhouse - Das Schreckenshaus des Dr. Death


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
*** *** ** * *** * *** *** 54%
 

 
Ein Klassiker aus dem Hause Amicus findet durch Wicked Vision den Einzug ins Heimkino. Und läutet den langsamen Abschied einer Legende ein: Vincent Price.

Madhouse - Das Schreckenshaus des Dr. Death


Der gefeierte Horrorfilmstar Paul Toombes (Vincent Price) ist mit seiner Rolle als Dr. Death auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Auf einer Silvesterparty gibt er die Verlobung mit seiner jahrelangen Geliebten Ellen (Julie Crosthwaite) bekannt.

Kurz danach informiert ihn sein Produzent Oliver Quayle (Robert Quarry), dass er für den schauspielerischen Erfolg von Ellen verantwortlich war – in Erotikfilmen. Toombes verliert die Beherrschung will sich aber nach seinem emotionalen Ausbruch bei Ellen entschuldigen.

Die jedoch hat durch die Situation den Kopf verloren – und zwar wortwörtlich. Toombes ist sich nicht sicher, ob er seine Geliebte im Wahn geköpft hat oder ob jemand anderes verantwortlich war. Er verliert langsam, aber sicher den Verstand und wird in die Psychiatrie eingeliefert.

Madhouse - Das Schreckenshaus des Dr. DeathZwölf Jahre später wird Toombes von seinem Produzenten gefragt, ob er noch einmal in seine Paraderolle als Dr. Death zurückkehren will. Er willigt ein und plötzlich beginnt am Set der neuen Produktion eine Mordserie mit Dr. Death als Täter.


Ob die Parallelen zwischen der Figur des Toombes und der des realen Vincent Price zufällig oder gewollt sind, ist nicht wirklich gesichert. Dennoch lassen sich diese schwer leugnen. Auch Vincent Price zog sich nach diesem Film nach und nach langsam aus dem Filmgeschäft zurück.

Es ist daher sehr erfreulich, noch einmal die Horrorlegenden Price und Peter Cushing gemeinsam vor der Kamera zu sehen (auch, wenn die gemeinsame Screentime sehr beschränkt ist). Vielen Dank an Regisseur Jim Clark dafür.

Auch, wenn beide hier nicht ihre beste Leistung abliefern, ist sie dennoch solide. Gerade Price zeigt noch mal die ganze Bandbreite seiner Overacting-Mimik.

Die Story versucht, durch immer neue falsche Fährten den Zuschauer zu verwirren, macht aber einen entscheidenden Fehler: Wenn man zu oft falsch abbiegt, biegt man irgendwann wieder richtig ab. Heißt, dass nach der zigsten falschen Fährte dem Zuschauer klar wird, wer tatsächlich unter der Maske des Dr. Death steckt – was dem Rest des Filmes die Spannung nimmt.

Wie für Wicked Vision üblich lässt die Ausstattung des Media Books keine Wünsche offen:

24 Seiten informieren als Booklet über den Film, Audiokommentare des Produzenten, ein Making Of uvm.

Madhouse - Das Schreckenshaus des Dr. Death

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Fakten
Originaltitel:
Madhouse / Revenge of Dr. Death
 
deutscher Kinostart am:
31.10.1975
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
25.09.2020
 
Genre:
Horror
 
Regie:
Jim Clark
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(54%)
 
Texte:
AL
 
Vertrieb (für Heimkino):
Wicked Vision

FSK der Heimkino-Fassung:
ab 16 freigegeben
 
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