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leer Geschichten, die zum Wahnsinn führen


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„Geschichten, die zum Wahnsinn führen“ ist eine Horroranthologie aus dem Hause Amicus. Die Geschichten stellen die Leben einiger Insassen einer Irrenanstalt dar.

Geschichten, die zum Wahnsinn führen


In der psychiatrischen Klinik von Professor Tremayne (Donald „Dr. Loomis“ Pleasence) analysiert er mit seinem Kollegen Dr. Nicholas (Jack Hawkins) vier Fälle von Menschen, die dem Wahnsinn verfallen sind:

1. Ein kleiner Junge, dessen Eltern im ständigen Streit miteinander sind, findet einen Freund in einem imaginären Tiger. Als die Eltern plötzlich Kratzspuren an Türen finden, müssen sie feststellen, dass der Tiger wohl mehr ist als nur Einbildung. Und er will den Jungen beschützen.

2. Ein Antiquitätenhändler (Peter McEnery) kann mittels eines Hochrads in die Vergangenheit reisen. Dort nimmt er die Rolle seines bösen Onkels Albert ein und verliebt sich in eine junge Dame. Je länger er jedoch in der Vergangenheit bleibt, desto stärker wird der spürbare Einfluss.

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Ein kleiner Junge hat einen imaginären Tiger zum Freund. (Fall 1)

3. Ein Mann bringt einen alten Baum nach Hause, den er als Kunstwerk ansieht. Seine Frau (Joan „Alexis Colby“ Collins) kann mit dem „dreckigen Teil“ wenig anfangen und macht keinen Hehl daraus, dass sie es wieder loswerden möchte. Der Baum jedoch entwickelt ein eigenes Bewusstsein, das sich in den Mann verliebt und nun seinerseits der Konkurrentin überdrüssig ist.

4. Die letzte Geschichte handelt von einem Schriftsteller, der sich in seine Agentin (Kim Novak) verliebt. Er plant eine traditionelle hawaiianische Luau (Eine Art Fest) für sie und ihre Tochter. Was sie nicht weiß: Die jungfräuliche Tochter soll einem Gott geopfert werden.

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Ein Antiquitätenhändler reist in die Zeit zurück. (Fall 2)


Freddie Francis hat bereits früh für die beiden konkurrierenden Studios Amicus und Hammer gearbeitet und hat dort vielfach bei Low-Budget-Horrorfilmen Regie geführt, die, trotz des geringen Budgets, allesamt handwerklich gute Arbeiten waren.

Gerade Episodenhorror hat es ihm dabei wiederholt angetan, so geht u.a. eine frühe Verfilmung der "Tales oft the Crypt"-Hefte (vor dem berühmten Cryptkeeper) auf sein Konto.

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Joan Collins wird das Ziel eines Baums... (Fall 3)

"Geschichten, die zum Wahnsinn führen" ist kein wirklich innovativer Horrorfilm und macht eher Spaß durch die Gastauftritte einiger Stars aus frühen Rollen. Der eine oder andere wird sich vielleicht auch daran erfreuen, endlich den Busen von Joan Collins sehen zu können.

Trotzdem handelt es sich um eine souveräne schauspielerische Leistung, die das Flair der 70er-Jahre ins Heimkino bringt. Bild und Ton wurden digital überarbeitet, somit sind diese etwas satter und kraftvoller als bei den alten Vorgängermedien.

Geschichten, die zum Wahnsinn führen
Das hawaiianische Fest "Luau" wird zur Opferung. (Fall 4)

Die Qualität der einzelnen Episoden ist dabei gleichbleibend stabil unaufgeregt. Es gibt hier weder einen Ausreißer in die eine noch in die andere Richtung. Daher lohnt sich die Anschaffung hier in erster Linie für Fans, die ihre Sammlung vervollständigen wollen und weniger für Leute, die auf der Suche nach dem ultimativen Horrorfilm sind.

Für Fans jedoch bietet Wicked Vision gewohnt umfangreiches Bonusmaterial: Ein Booklet zur Entstehung des Films, einige Audiokommentare und Interviews einiger Darsteller. Dazu die üblichen Extras wie Trailer und Bildergalerie. Zudem liegt der Limited Edition jeweils die DVD als auch die Blu-ray-Version des Films bei.

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Fakten
Originaltitel:
Tales That Witness Madness
 
Video-Premiere am:
01.08.1986
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
31.03.2020
 
Genre:
Horror
 
Regie:
Freddie Francis
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(48%)
 
Texte:
AL
 
Vertrieb (für Heimkino):
Wicked Vision
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